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Peter Paul Zahl – Staatsgegner

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Kategorie: Buchbesprechung
Erstellt am Dienstag, 24. Januar 2012 15:28
Geschrieben von Dieter Braeg
Zugriffe: 30

114. März 1944 in Freiburg im Breisgau; † 24. Januar 2011 in Port Antonio, Jamaika

Ein ZUruf von Dieter Braeg

„doppelte reue

meine feinde sagen
ich hätte dies und das
gesagt und getan

manchmal wünsche ich
ich hätte dies und das
gesagt und getan

denn dann wüßte ich
wofür ich sitze
all die langen jahre

aber dann denke ich
wir dürfen uns nicht
abhängig machen
von dem was die feinde
über uns sagen

und bin froh
nicht zu sein
wie meine feinde“

aus:
peter paul zahl
-alle türen offen/ s. 69

Weiterlesen: Peter Paul Zahl – Staatsgegner

Bayern – Die Linke. „säubert“ sich!

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Kategorie: Böse Worte
Erstellt am Sonntag, 22. Januar 2012 15:22
Geschrieben von Dieter Braeg
Zugriffe: 47

1oder
Die „treuen Kräfte“ schlagen zu

Ein Kommentar von Dieter Braeg

„Analyse der Gegenkräfte im Landesverband Bayern“ heißt ein anonym verfasstes seltenes Schmierenstück, dass in der immer kleiner werdenden Mitgliedschaft der Partei Die Linke. im Landesverband Bayern die Runde macht.  Dieses überaus aufschlussreiche Papier beginnt mit dem Satz „Das Lager der widersetzenden Minderheit des Landesverbandes ist weiterhin in der Defensive, tlw. Bereits auf dem kompletten Rückzug. Trotzdem muss sein Einfluss weiter zurückgedrängt werden.“

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„Wahlen sind Betrug“ – Zensur durch die Tiroler Landesregierung

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Kategorie: Inland - Ausland
Erstellt am Dienstag, 17. Januar 2012 23:11
Geschrieben von Oliver Ressler
Zugriffe: 55

1Am 21.11.2011 erhielt ich von TKI – Tiroler Kulturinitiativen / IG Kultur Tirol eine Förderzusage; im Rahmen einer vorbildlich transparenten Jurysitzung wurden sieben Projekte aus insgesamt 56 Einreichungen zur Förderung ausgewählt, darunter mein Plakatprojekt „Wahlen sind Betrug“. Die Plakate mit dem prägnanten Slogan „Wahlen sind Betrug“ sollen als Serie von Citylights oder auf großformatigen Plakatflächen über den Zeitraum von zwei Wochen in Innsbruck affichiert werden.

Der Slogan „Wahlen sind Betrug“ („Elections piège à cons”) wurde im Mai
1968 in Paris geprägt. Die deutsche Fassung dieses Slogans, der in einer spezifischen historischen Konstellation geprägt wurde, wird nun über eine Fotografie gesetzt, die Tiroler Alpen zeigt. Vergleichbare Bilder tauchen immer wieder im Hintergrund von Plakaten wahlwerbender Parteien in Österreich auf. In der Plakatserie „Wahlen sind Betrug“ fehlen allerdings die üblichen PolitikerInnenporträts und bilden eine Leerstelle. Anstelle sinnentleerter Wahlwerbung ist die nüchterne Aussage „Wahlen sind Betrug“ zu lesen.

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Russlands Linke gegen Russlands „Arrestokratie“

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Kategorie: Inland - Ausland
Erstellt am Samstag, 14. Januar 2012 23:35
Geschrieben von Bernhard Clasen
Zugriffe: 54

1Neue Großdemonstration für 4. Februar angesetzt

Die traditionell absolut ruhige Zeit der Feiertage ist in Russland vorbei. Während sich einige der Aktivisten von Russlands außerparlamentarischer Opposition in Mexiko und auf den Philippinen vom Stress der Dezember-Tage erholten, verbrachten die beiden linken Aktivisten Jaroslaw Nikitenko und Sergej Udalzow Neujahr hinter Gittern. Ihr Vergehen: beide hatten sich zu deutlich für faire Wahlen eingesetzt.

Angesichts der für den 4. März angesetzten Präsidentschaftswahlen stehen Russlands Gesellschaft Auseinandersetzungen ins Haus, die die Massendemonstrationen vom Dezember noch um einiges übertreffen könnten.

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Österreich – Unschuldsvermutungsrepublik

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Kategorie: Inland - Ausland
Erstellt am Samstag, 14. Januar 2012 10:32
Geschrieben von Dieter Braeg
Zugriffe: 61

1Wenn, wie in der Bibel, die Jungfrau zum Kind kommt, ist das für viele eine unbefleckte Empfängnis, also  ein Wunder und falls alles nichts hilft, dann gibt es die Unschuldsvermutung, die, ganz ohne Persil, jedes schwarze Schaf so unschuldsweiß wäscht, dass es weißer gar nicht mehr geht.

Österreich dessen Existenz im Winter von Schneekanonen und zu allen anderen Zeiten Hansi Hinterseerkonzerten abhängt, hat ein Volk, das sich eine Politikerinnen- und Politikerkaste leistet, die ihresgleichen sucht. Jahrzehnte einer großen Koalition, unterbrochen von Regierungen bei denen sich Sozialdemokratie genau so wie die bürgerliche ÖVP  von der braunpopulistischen FPÖ helfen ließ, haben Zustände hervorgebracht, die dem Herrn  Johann Nestroy in keinem seiner Theaterstücke eingefallen wären.

Weiterlesen: Österreich – Unschuldsvermutungsrepublik

Nichtgesagtes ÜBER Salzburg

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Kategorie: Böse Worte
Erstellt am Montag, 09. Januar 2012 09:03
Geschrieben von Dieter Braeg
Zugriffe: 68

1

Was Sigmund Freud, Ferdinand Kürnberger, Robert Musil, Victor Adler, Egon Fridell, Helmut Qualtinger, Otto Basuer, Friedrich Hebbel, Napoleon, Ingnaz Seipel, Eduard von Bauernfeld und Franz Grillparzer ÜBER Salzburg nicht gesagt haben, aber unbedingt hätten sagen müssen.

„Salzburg, das ist die Stadt über die man sich zu Tode ärgert und in der man doch sterben möchte.“

Die Salzburger Haus-, Hof und Stadtpflicht: Nicht zu sein, sondern zu scheinen.“

„Denn nicht nur die Abneigung gegen den Mitbürger ist in Salzburg bis zum Gemeinschaftsgefühl gesteigert, sondern es nahm auch das Misstrauen gegen die eigene Person und deren Schicksal den Charakter tiefer Selbstgefälligkeit an.“

„Die Salzburger Stadtordnung schwankt beständig hin und her – sie hat den Despotismus, gemildert durch Schildbürgerei.

„Die Salzburger sind ein Volk, das für einen guten oder schlechten Witz nichts verzeiht.“

„Salzburg ist ein Labyrinth, in dem sich jeder auskennt.“

„Die Salzburger sind ein aus Katholizismus, ÖVPSPÖFPÖtrandition, ein wenig Bigottprotestantismus und feudaler Unkultur zusammengebrauter Spuk.“

„Dies Salzburg ist eine kleine Welt, in der die große ihre Probe hält.“

„Salzburg kommt immer eine Stunde, eine Schlacht zu spät.“

„Meine ganze Libido gilt Salzburg.“

„Salzburg ist König im Schach. Sie selbst ist unbeweglich, aber ihr Verlust entscheidet das Spiel.“

„Zittere, du großes Salzburg vor deinen kleinen Beamtinnen und Beamten.“

„Das ist der Fluch von unserem edlen Haus. Auf halben Wegen und zur halben Tat mit halben Mitteln zauderhaft zu streben.“

Auf Salzburg textlich  angepasst: Dieter Braeg

Wulff

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Kategorie: Böse Worte
Erstellt am Donnerstag, 05. Januar 2012 00:29
Geschrieben von Dieter Braeg
Zugriffe: 83

1Zurzeit wird uns,  die wir es in diesem nichtunserem Lande AUShalten müssen, weil es kaum etwas zum EINhalten gibt, ein seltenes Schauspiel geboten.
In diesem Schauspiel geht es um „die Würde des Amtes“ und darum wie eine sich sicher glaubende schlechte Gesellschaft, auf einem unterirdischen Niveau einen Grüßaugust zulässt, der schon längst verschwunden wäre, wenn er und sein Hauskredit, seine ihm helfenden Freundinnen/Freunde, die gestörte Beziehung zum Springer Konzern (wobei Wulff anscheinend über ein  BILD von der Pressefreiheit verfügen möchte, dass es nie gab oder geben wird) und die Art und Weise wie er dem Volk vorführt, dass er als Bundespräsident nicht in das Bild der Gesellschaft passt, die er zu repräsentieren hat.
Aber – es passt ja alles!
Es gilt die „Vorteilsregel“ die neben der „Unschuldsvermutung“ ein wichtiger Bestandteil  jenes Regelwerkes ist, das unter dem Titel „Bereichert Euch, wenn es nicht anders geht“ – fröhlich Urständ feiert.

Weiterlesen: Wulff

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