Wo immer Sie sich auch gerade befinden: Rühren Sie sich nicht vom Fleck, denn es könnte Ihr letzter gewesen sein. Nie zuvor war das Böse so immer und überall wie jetzt.

Die Massenmedien befürchten, dass sie bald keine Massen mehr als Kundschaft haben werden; täglich berichten sie, dass wir von der Gewalt umzingelt sind, dass uns ein gespenstisches Lasso aus Mord und Totschlag alltäglich einzufangen vermag. Wer morgens noch die Tageszeitungen aufschlägt, schlägt sie gleich wieder zu, damit das Unheil nicht auch noch seinen Lauf auf einen selber nimmt. Das Frauen nicht nur bei Nacht sondern auch am Tage nicht mehr das Haus verlassen – das ist eine weitere Bedrohungswahrheit!

Es ist leider eine düstere Selbstverständlichkeit geworden, dass das finstere Verhängnis immer lauert. und nichts anders im Sinn hat, als uns den Garaus zu machen.

Führende Händler von Hacken und Harpunen, von Revolvern, Maschinenpistolen und Macheten sollen bereits, noch vor dem Weihnachtsgeschäft, restlos ausverkauft sein. Nur in wenigen Städten werden noch Restposten an Rasiermessern feilgeboten. Überall findet man leblose Menschen.  

Nicht nur das unbekannte, aber offenbar sich auf unheimliche Weise vermehrende Gelichter geht um, sondern auch die Angst. Wer ist noch imstande, das Gras so rasch wachsen zu hören, um herauszufinden, dass er in dieses nicht bald beißen wird? Wer hat das Zweite Gesicht, um den Bösen Blick zu erkennen? Die niedrige Gesinnung treibt fröhlich Urständ!

Sie suchen wieder. Im dunklen Tann. In den blauen Bach- und Flussflutfluren. In Feuchtbiotopen und sogar auf Bioackerland. Ja selbst dort, wo sich Fuchs, Hase und Gämse gute Nacht wünschsagen, wird eifrig das ach so stolznationale Suchauge ausgefahren, ob es nicht ein kleines Krümelchen Heimatlandsporen gäbe, aus denen ein Vaterland entstehen könne.


 »Überall ist Vaterland« schwafeln schwofend Politikerinnen und Politiker, landein- und auswärts, sogar in Österreich hat man gelernt, und aus »Der Papa wird’s schon richten« ist »Der Kurz ist ein Heimateinrichter« geworden. Die Mutter der CDU, der Ex-Kanzler Gerhard nebst Grünkatrinchen, alle suchen sie das Heimatland. Der Herr Lindner hat sich umtaufen lassen und heißt nun Heimatsuchlindner. Nirgendwo ist man mehr sicher, ob in Kreuzberg oder auf Im-Wald-und-auf-der-Heide oder sogar in der Neusser Skihalle, überall wird’s Heimatland gesucht. Beim Fundamt erscheinen täglich traurige Kinder mit noch traurigeren Kinderaugen und fragen tränenreich: »Hattu Heimatland?« Man braucht es, weil man Gastgeber sein will, für Freunde. Aber die müssen Geld haben und eine weiße Hautfarbe, und betteln dürften sie auch nicht!

Ich bin 77 Jahre alt. Für mich gibt es keine Waschmittelwerbung. Die Politik teilt mir mindestens jeden Tag dreimal mit, dass ich mir meine Altersversorgung nicht verdient habe. Ich bin ein Bevölkerungs-Einsparungs-Objekt. Die Wirtschaft braucht mich nicht, weil ich nicht olympia-taugliche 25 Jahre alt bin, nicht über eine fünfzigjährige erfolgreiche Berufserfahrung verfüge und nicht wachstumsfördernd konsumiere.

Die schwarzblaurotgrünen

drei Könige

Bettelsingen
nach Klabund

Wir sind die drei Weisen aus dem Österreichland,
Die Sonne, die hat uns so braun gebrannt.
Unsre Haut ist mehrfarbig, unsere Seel ist klar,
Die Gesinnung ist besch...ganz und gar.
Kyrieeleis

Der erste, der trägt eine lederne Hos’,
Der zweite ist gar am A...bloß,
Der dritte hat einen spitzigen Hut,
Auf dem der Essbesteckadler drehen sich tut.
Kyrieeleis

Mäh, mäh - Fleischklops-Schmäh

Ein Beitrag zur "Wahrheitsbericherstattung" im Fernsehen

Am Dienstag, dem 25.10.2016, gab es um 20.15 Uhr beim ZDF - der Fernsehanstalt, die nur ein Auge hat - die Sendung „Wer schlägt McDonald?“ Zum „Duell“ traten neben McDonald an: Nordsee, Subway und Burger King. „Die“, so O-Ton ZDF, „ringen um die Vorherrschaft im Land.“ 
Der wortgewandte Fernsehkoch Nelson Müller, der oft Teilnehmer bei der Kochkriegssendung „Küchenschlacht“ ist, führte durch eine Sendung, die Zuseherin und Zuseher unterjubelt, hier würde wirklich ein ernster Vergleich bei vier Fast-Food-Ketten stattfinden. Doch weit gefehlt.

Öffentlich-rechtliche Merkelei

oder

wie ein Gedicht wahre Gesichter zeigt

Jeder, der in Deutschland eine Wohn-Andresse hat, darf einen Zwangsbeitrag von 17,50 Euro bezahlen, mit dem das „öffentlich-rechtliche Fernsehen“ sein Auskommen bestreitet, ohne von denen, die da die Beiträge zahlen, auch kontrolliert zu werden.

Im Grundgesetz - das schon kurz nach Inkrafttreten mehr als nur beleidigt wurde durch Nichteinhaltung - steht:

Travnicek und die Gemeinwohlökonomie

Travnicek und sein Freund sitzen im Kaffeehaus

Kurzdramolett
Unter teilweiser Verwendung von Originaltexten von  Helmut Qualtinger und Christian Felber

FREUND: Travnicek, Sie lesen?
TRAVNICEK: Nonaned, Bilder werd ich mir anschaun.
FREUND: Lesen bildet ja, was Travnicek lesen sie denn?
TRAVNICEK: Ein Buch vom Herrn Felber über Gemeinwohlökonomie!
FREUND: Was, Travnicek, halten Sie denn davon?
TRAVNICEK:  Wir stehen vor einer schleichenden Umwandlung des Finanzsystems von einem dem Gemeinwohl dienenden Infrastruktursektor hin zu einem Markt mit gewinnorientierten Unternehmen….
FREUND: Woran, Tranvicek erkennen Sie diese Entwicklung?

Nachlese 2016


Januar: Der Pflichthungerlohn  wird für alle abhängig Beschäftigten eingeführt. Merkel meint, wie immer: „Sie schaffen das“. Die Vorstände aller Gewerkschaften kämpfen für die Sicherung der Arbeitsplätze für 2,50 Euro pro Tag. Da sich nichts ändert, gibt es eine Rücktrittswelle, die zum Schluss auch das Volk erreicht. Gauck jammert: „Wo ist das Volk?“ Die nicht in Politikergehirnen befindlichen Christstollen werden nach Weihnachten in pulverisierter Form in Dresden bei Glatteisgefahr gegen dieselbe auf Gehwege und Straßen gestreut. DIE LINKE fordert die Vorratsdosenspeicherung. Frau Nahles verbietet auf Grund des Mindestlohngesetzes und des Bettelverbots die Heilige-Drei-Königs-Bettelei im ganzen Land.

Im Jahre 2005 gab es äußerst seltsame Ereignisse in der Bundesliga. Schiedsrichter waren verwickelt.
So entstand das Dramolett „Die Schiebsrichter“.

Die türkische Reiseagentur Bluebird aus Antalya organisierte das Trainingslager vom Drittligisten SV Wehen-Wiesbaden im türkischen Side, und weil anscheinend mit der Trainingsreisen-Organisation zu wenig verdient wird, organisierte man ein Trainingsspiel mit dem ebenfalls im gleichen türkischen Ort weilenden Westregionalligisten Borussia Mönchengladbach II.
Das Spiel endete 3:1 für den Drittligisten. Die Sportradar AG - sie überwacht sportwetten-bezogene Manipulationen - meldete zu diesem Spiel: „Die Wetten sollen in Asien platziert worden sein. Dabei soll auf eine bestimmte Anzahl von Toren gewettet worden sein.“
Der Pressesprecher der Mönchengladbacher Borussen meinte dazu: „Im Nachhinein ist das nicht die große Überraschung.“ Sogar der Trainer des siegreichen Drittligavereins, Sven Demand, meinte nach dem Abpfiff, es habe ein „Elfmeter-Geschenk“ des Schiedsrichters gegeben.

Aus diesem Grund und zur Erinnerung an die guten alten Schiedsrichter-DFB-Zeiten vor  zehn Jahren hier

Die Schiebsrichter

Ein Dramolett

 

Die Redaktion von scharf-links verweigerte die Veröffentlichung dieses Textes, es seien "zu wenig Zeichen"!

D.B.