WIE VERSCHÖNERE ICH DAS WEIHNACHTSFEST ?
eine wissenschaftliche Abhandlung von Dr. Hans Christ-Stollen

Eine langweilig emotionslose Stimme:

Werte Hörerinnen, liebe Hörer, wie jedes Jahr ZUR HEILIGEN ZEIT zerbricht sich der Konsument den Kopf, wie er denn in diesem Jahr das Fest gestalten soll. Die verdorbenen Mägen der vergangenen Jahre, die ständig wachsende Fettleber, die reichlich langweiligen Umtauschaktionen unbeliebter Geschenke, sind Anlass genug sich dieses Jahr etwas ganz neues einfallen zu lassen.

HABEN SIE EIGENTLICH DIESES JAHR SCHON AN EINEN ASYLANTEN GEDACHT?

Der Asylant wird ja immer seltener, wegen der wirklich menschenwürdigen Asylantenausleseverfahren samt Automatikabschiebegesetz unserer Regierung.
Der Asylant läßt sich meist problemlos in einer Wohnzimmerecke

unterbringen. Er muß nicht reichlich mit Marzipanherzen, Lebkuchen, Glaskugeln und Kerzen geschmückt werden. Das Grundgesetz verbietet ja ausdrücklich Asylanten und brennende Kerzen in einem Satz zu erwähnen.

Falls vom Weihnachtsessen etwas übrig bleibt, der Karpfen zu groß war und zu sumpfig geschmeckt hat, oder noch ein Stückchen verbrannter Entenbrust im Backofen ein einsames Dasein fristet -  der Asylant vertilgt alle Reste und so spart man die Abfallentsorgungskosten. Die sind ja in Zeiten des Umweltschutzes nicht unbeträchtlich!

Der Asylant muß auch nicht nach dem 6. Jänner, zu hl. Dreikönig, auf die Straße gestellt werden. Er nadelt  weder vorher noch nachher und man kann ihn gegen ein geringes Entgelt damit beschäftigen, den Hausputz durchzuführen, oder als  Geschirrspüler der deutschen Hausfrau Freude zu machen.

Bei der großen Asylantenfreundlichkeit die in Deutschland&Österreich ausgebrochen ist, wäre dies doch sicherlich eine besonders schöne Art, abgesegnet von beiden großen Religionsgemeinschaften, den Asylanten in das gutbürgerliche deutschösterreichische Weihnachtsfest zu integrieren.

 

 

Mitbürgerinnen/Mitbürger, wenden Sie sich an das für Sie zuständige Asylanten&Ausländeramt. Sicher haben die Beamten, auch wenn sie eifrig Asylantenabschubtätigkeiten nachgehen, ein wenig Zeit Ihnen einen für das Weihnachtsfest geeigneten Flüchtling zu vermitteln, der natürlich weder nach Knoblauch noch nach anderen undeutsch abartigen Gewürzen riechen sollte. Selbstverständlich können Sie die Investitionen für diese humane Großtat von der Steuer absetzen. Außerdem zeigen Sie mit dieser Haltung, wie wichtig Ihnen der Inhalt des Weihnachtsevangeliums ist. Sie fördern mit dieser Maßnahme, wie schon so oft, ein freundschaftlich zwischenmenschliches Klima und handeln sich RUHM&EHRE ein.


In diesem Sinne wünscht
FROHE WEIHNDCHTEN
Ihr
Dr. Christ-Stollenl


Eine andere nicht weniger gelangweilte Stimme:

Im Frühjahr werden wir in einem weiteren Vortrag unseres Gentechnikers Dr. Lyvanus Trans informieren, wie man aus  Bundesliganegerfußballern gebleichte hochweiße Diskobesucher macht.

Dieter Braeg