Mäh, mäh - Fleischklops-Schmäh

Ein Beitrag zur "Wahrheitsbericherstattung" im Fernsehen

Am Dienstag, dem 25.10.2016, gab es um 20.15 Uhr beim ZDF - der Fernsehanstalt, die nur ein Auge hat - die Sendung „Wer schlägt McDonald?“ Zum „Duell“ traten neben McDonald an: Nordsee, Subway und Burger King. „Die“, so O-Ton ZDF, „ringen um die Vorherrschaft im Land.“ 
Der wortgewandte Fernsehkoch Nelson Müller, der oft Teilnehmer bei der Kochkriegssendung „Küchenschlacht“ ist, führte durch eine Sendung, die Zuseherin und Zuseher unterjubelt, hier würde wirklich ein ernster Vergleich bei vier Fast-Food-Ketten stattfinden. Doch weit gefehlt.

Öffentlich-rechtliche Merkelei

oder

wie ein Gedicht wahre Gesichter zeigt

Jeder, der in Deutschland eine Wohn-Andresse hat, darf einen Zwangsbeitrag von 17,50 Euro bezahlen, mit dem das „öffentlich-rechtliche Fernsehen“ sein Auskommen bestreitet, ohne von denen, die da die Beiträge zahlen, auch kontrolliert zu werden.

Im Grundgesetz - das schon kurz nach Inkrafttreten mehr als nur beleidigt wurde durch Nichteinhaltung - steht:

Travnicek und die Gemeinwohlökonomie

Travnicek und sein Freund sitzen im Kaffeehaus

Kurzdramolett
Unter teilweiser Verwendung von Originaltexten von  Helmut Qualtinger und Christian Felber

FREUND: Travnicek, Sie lesen?
TRAVNICEK: Nonaned, Bilder werd ich mir anschaun.
FREUND: Lesen bildet ja, was Travnicek lesen sie denn?
TRAVNICEK: Ein Buch vom Herrn Felber über Gemeinwohlökonomie!
FREUND: Was, Travnicek, halten Sie denn davon?
TRAVNICEK:  Wir stehen vor einer schleichenden Umwandlung des Finanzsystems von einem dem Gemeinwohl dienenden Infrastruktursektor hin zu einem Markt mit gewinnorientierten Unternehmen….
FREUND: Woran, Tranvicek erkennen Sie diese Entwicklung?

Nachlese 2016


Januar: Der Pflichthungerlohn  wird für alle abhängig Beschäftigten eingeführt. Merkel meint, wie immer: „Sie schaffen das“. Die Vorstände aller Gewerkschaften kämpfen für die Sicherung der Arbeitsplätze für 2,50 Euro pro Tag. Da sich nichts ändert, gibt es eine Rücktrittswelle, die zum Schluss auch das Volk erreicht. Gauck jammert: „Wo ist das Volk?“ Die nicht in Politikergehirnen befindlichen Christstollen werden nach Weihnachten in pulverisierter Form in Dresden bei Glatteisgefahr gegen dieselbe auf Gehwege und Straßen gestreut. DIE LINKE fordert die Vorratsdosenspeicherung. Frau Nahles verbietet auf Grund des Mindestlohngesetzes und des Bettelverbots die Heilige-Drei-Königs-Bettelei im ganzen Land.

Im Jahre 2005 gab es äußerst seltsame Ereignisse in der Bundesliga. Schiedsrichter waren verwickelt.
So entstand das Dramolett „Die Schiebsrichter“.

Die türkische Reiseagentur Bluebird aus Antalya organisierte das Trainingslager vom Drittligisten SV Wehen-Wiesbaden im türkischen Side, und weil anscheinend mit der Trainingsreisen-Organisation zu wenig verdient wird, organisierte man ein Trainingsspiel mit dem ebenfalls im gleichen türkischen Ort weilenden Westregionalligisten Borussia Mönchengladbach II.
Das Spiel endete 3:1 für den Drittligisten. Die Sportradar AG - sie überwacht sportwetten-bezogene Manipulationen - meldete zu diesem Spiel: „Die Wetten sollen in Asien platziert worden sein. Dabei soll auf eine bestimmte Anzahl von Toren gewettet worden sein.“
Der Pressesprecher der Mönchengladbacher Borussen meinte dazu: „Im Nachhinein ist das nicht die große Überraschung.“ Sogar der Trainer des siegreichen Drittligavereins, Sven Demand, meinte nach dem Abpfiff, es habe ein „Elfmeter-Geschenk“ des Schiedsrichters gegeben.

Aus diesem Grund und zur Erinnerung an die guten alten Schiedsrichter-DFB-Zeiten vor  zehn Jahren hier

Die Schiebsrichter

Ein Dramolett

 

Die Redaktion von scharf-links verweigerte die Veröffentlichung dieses Textes, es seien "zu wenig Zeichen"!

D.B.

Am elften August soll die Welt untergehen; da bleibt gerade noch Zeit für

letzte Gedanken . . .

Wir haben uns seit je daran gewöhnt, dass, wenn es nicht gerade schüttet oder schneit oder hagelt, die Sonne scheint. Die direkteste Keimzelle unseres Lebens will sich am elften August mittels einer gigantischen Finsternis verabschieden.

Ologen aller Art, von Meteoro- über Geo- bis Astro-, sagen seit Monaten voraus, dass infolge dieses Ereignisses dem Planeten Erde der Garaus gemacht werden könnte.

Unsere kleine, heimelige, behagliche Welt, in der alle Menschen einander so unendlich liebhaben, könnte mit einem Mal zu einer endlichen Leichenhalle werden.

Im Schatten des riesigen Schattens, der über uns alle fallen wird, wird der Umwechselkurs des Dollars auf den Euro nur

REFORM


Das Ministerium für Gesinnungsentfernung gibt bekannt, klärt auf oder auch nicht. Die Menschen in diesem nichtihren Land stellen andauernd Fragen und haben noch immer nicht begriffen, dass es darauf keine Antworten geben wird.
Seit einiger Zeit wird die große Bedeutung des noch viel größeren Begriffs REFORM in Frage gestellt.
Das ist nicht gut. Wir stellen fest – als die katholische Kirche im Mittelalter an Geldmangel litt und mit dem Verkaufsschlager „Ablass“ dem Volk das Ersparte aus den Rippen schnitt, da  kam der RFEORMator Martin Luther und alles wurde gut. Der Beichtstuhl verschwand, die Priester  durften heiraten und die Unfehlbarkeit des Papstes hatte für all jene, die Luthers Reformen gut hießen, ein Ende. War Reform damals eine

WURST
oder
wie kommen in 100 g Wurst 116 g Schweinefleisch?

Wenn ich Kultur brauche, dann gehe ich in meine Lieblingsbuchhandlung - oder aber ich besuche Lebensmittelgeschäfte. In den Lebensmittelgeschäften werden ja feinste Waren angeboten, mit denen Mensch die Geschmacksnerven, Lebenserwartung oder die Verdauung  prüft, ob die angebotene Ware  jenem Lebensgefühl entspricht, das einem als „schmeckt fein“ bekannt ist. Oder ob eher ein Gefühl der Geschmacklosigkeit zunimmt, das einem bei Konsumation der weit unter Ausgewogenheitsniveau agierenden Medien überkommt.

Bevor aber die Segnungen der Verpackung, die ja fast vor jedem Lebensmittelgenuss stehen, geprüft sind, bedarf es meist einer Lupe und von Makuladegeneration verschonter Augen, um sich der Lektüre hinzugeben, die meist, von schlecht bezahlten Journalisten - die, geschult im Meinungsverdrehen, nicht mehr so recht wirken - geschrieben worden sind.
Wir haben es hier mit einer Wurst zu tun, die von der Firma Reiter (Innviertler Fleischwaren e. U.)in Mühring 29,  A-4906

Kampf der Kulturen?

Aber ja, haben die Griechen nicht Glück? Einige Tage wird man jetzt eine Treibjagd veranstalten und der Welt das immer wiederkehrende Schauspiel zeigen, das sie verdient. Die Hubschrauber kreisen, die Autos werden kontrolliert, die Innenministerinnen und Innenminister bewegen die Lippen bei abgeschaltetem Gehirn, und die nicht von den Mitgliedern der Glaubensgemeinschaften gewählten Oberschwätzer verkünden, dass Religion Liebe sei mit allen Nächstinnen und Nächsten. Nur wenn die Waffen geweiht sind, der Krieg ein religiös berechtigter, da ist nix mehr mit Liebe! Im Morgenmagazin, dem Zentralorgan der hürdenlosen Flachdenkerei, verkünden die Meinungs-Verneblerinnen und Meinungs-Vernebler, es handle sich bei dem Sturm auf eine Zeitungsredaktion mit Todesfolge um einen „Kampf der Kulturen“.