AUFrufe

Wenn AUFrufe zu ABrufen werden und dabei das Wort Wahlkampf fällt, dann zeigt sich die Leere der Parolen, die den Zustand der geistigen Haltung des Volkes darstellt, so wie sich den die wahlwerbenden Parteien vorstellen.Frau Merkel will gewählt werden: „Weil jeder zählt: Das Ganze im Blick“ oder „Gemeinsam erfolgreich“.

 

Was bitte zählt nun „jeder“? Was für Sehfähigkeiten haben die Augen der Kanzlerin und der ihr Nahestehenden? Der allumfassende Rundumblick ist per Auge nicht möglich und was nun das „Ganze“ wirklich ist, bleibt ungeklärt. Die Bescheidenheit spielt auch keine große Rolle – CDUMerkel meint, dass Deutschland bisher „gut“ regiert werde und das soll so bleiben.

Frage ich mich, ist das jetzt Stand der Dinge, sich selbst Noten zu geben? Da freut sich das Volk, über eine neue Schulpolitik, mit

BONZENLIED
von
Oskar Kanehl

Erstveröffentlichung in DIE AKTION Nr. 6/7 August 1928

Wir sind die Arrivierten
in der Proletenwelt
Wir sind die Unterführer
vor eure Front gestellt.
Nur nicht in euren Kämpfen
fließt unser Blut
Bonzen, Bonzen, Bonzen.
Uns geht’s gut.

Grinsen

Hier spricht Hans Peter Wahlversprecher.
Liebe Politikerinnen und Politiker, liebe unmündige BürgerINNEN und Bürger!

Wahlen stehen ständig vor der Tür oder sind vorbei und im Hintergrund lauern die Parteifreundinnen und Parteifreunde mit dem Dolch im Gewand.

Grinsen, eine Abbart des hintergründigen Lächelns, ist in der Politik gefragt. Damit zeigt man, dass man ein sonniges Gemüt hat, auch bei der Krise die jeden Tag gewaltiger wird und irgendwann zu jener letzten Möglichkeit führt, bei der man als Bank die Milliardenhilfe bekommt, die man verspekuliert und nicht verdient hat.

Grinsen sie, LeserinLeser. Grinsen, zehn Minuten, verbraucht 50 Kalorien. .
Klingt ja nicht gerade nach viel, aber nehmen Sie, wie die Politiker,

SAISON

Ned long do kimmt de Winterszeid
do gibt’s kan Kumma gibt’s ka Leid
weil drobn auf da Schmittenhöh
foit geil gewoitig Pulvaschnee
und drunt im Zellamseertal
do denkn olle fixnoamal
jetzt werdn boid de Kassen klimpern
und Buam tuan d’ Schwedenmötzn pimpern

Daun kummans o mim PKW
des tuat da Umwöd fast ned weh
foan owi ins Tal
mit an sakrischn Tempo
do foid so monchm di Hosn und’s Hemd oh
Und ist’s daun vorbei
de Wintersaison
do damma daun jamman
daß’d Fösn si biagn
des lossn zweng Göd do
mia miassn meara kriagn

Globalisierungswirtschaftskreislaufaufklärung

Liebe Menschen, liebe Gewerkschafter, liebe Politiker!

Schrecklich ist das Klagegetöse  in den Industrieländern, dass heftig zwischen Himmel und Erde erschallt und verkündet – wertvolle Arbeitsplätze verschwänden um in Billiglohnländern wieder aufzutauchen. 

Liebe Menschen, liebe Gewerkschafter, liebe Politiker ich bin der Meinung, so was muss man globaler sehen. Zwar ist nicht, wie in einem Lied in zwanzig Jahren alles vorbei, aber sicherlich sieht dann dieser globalisierte Globus ganz anders aus! Wenn sich, dank SPDCDUCSUGRÜNENDIELINKE & Produktionsmittelbesitzern die gesamte Maloche in die Billiglohnländer verlagert hat, da gibt es dort Arbeitskräftemangel – und das wird teuer!

Im ehemals reichen Westen gibt es dann Millionen Arbeitslose, die Bevölkerung kann sich die Billiglohnländerprodukte nicht leisten und die Haupteinkaufsstraßengeschäfte verkündigen „billig zu vermieten“! Was folgt? In den heute noch armen Ländern herrscht plötzlich Arbeitsmangel, das Bruttosozialprodukt wächst die Bevölkerungskaufkraft auch und man kommt den Kundenwünschen nicht mehr nach. Dann geschieht, was geschehen muss: Die stinkreichen Nichtmehrbilliglohnländer werden im Zuge der Globalisierung ihre

Die Merkel Qualifikation

Aus nicht nahe stehenden unpolitischen Kreisen indiesemNICHTunsermLand ging mir, der ich so viel Wert auf Bildungsbildung lege, ein neuer Plan zur Schülerumfunktionierung zu. SchülerinSchüler haben es heute sehr schwer zu passablen Noten zu kommen, abschaffen kann man die aber nicht. Wie sollen da Bayreuth oder die Salzburger Reichenfestspiele funktionieren, ohne Noten? Der Lehrstoff explodiert und wir wissen ja nun, seit dem Berliner Rütlischulschwur, dass viele Schüler nicht nur nicht Noten lesen können, sondern gar nicht.

Mit Fortschreiten der alles umfassenden geisterweichenden  schwatzGELB Koalition  wurde beschlossen statt Fachwissen Merkel – Qualifikationen zu lehren. Als da wären – Schmallippiges Schweigen; Problemlösungskompetenz durch die „Dazukommenwirnochtaktik“; Gehorsam samt Rettung gegenüber Bankvorständen und anderen Kapitalismusvasallen  und unkritische geheime Bejubelung haartransplantierter  kleinwüchsiger italienischer Gesetzesbrecher und  mit dankbar und „wirhabenvonNIXgewußt“- Augenaufschlägen gegenüber ungarischen Faschismusvorwürfen.

Liebe Sparkassendirektorinnen und Direktoren, liebe Bankdirektoren, geschätzte Geldvermehrer/innen um das Motto „die voluminöse Expansion der Nachtschattengewächse ist indirekt proportional dem Intelligenzquotienten des Agrarökonomen“ zu widerlegen

zwingt mich der steigende Kostendruck in meinem Haushalt, meine

ALLGEMEINEN GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

ab sofort zu ändern. Die wichtigsten Änderungen lauten wie folgt:

1.)    Für die Entschlüsselung Ihrer EDV-Ausdrucke einschließlich einer lesbaren Abschrift für meine Unterlagen erhebe ich eine Klartext-Gebühr von 3.--€ pro Ausdruckseite. Diese Gebühr ermäßigt sich um 10%, wenn Sie die von mir entworfenen Formulare benutzen. Voraussetzung ist allerdings, dass Sie diese Vordrucke sorgfältig, wahrheitsgetreu in der von mir entwickelten Normschrift ausfüllen. Formularsätze mit dazugehörigen Schriftschablonen können Sie zum Selbstkostenpreis unter Best. Nr. 4711, bei mir ordern.
2.)    Für das Abgeben von Überweisungsaufträgen , Inzernetbanking mit und ohne IBAN

Reimrache

Sicherlich dürfte es nur ein kleines Geheimnis sein, dass ich einen grenzwärtigen Lebensmittelpunkt habe, der Bayerisches mit ÖSIistischem verbindet. Damit werden oft überaus köstliche Kulturgenüsse geboten. Zum Beispiel bietet im ÖSI - Fernsehen die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt, die was gegen Arbeitsunfälle hat, herrliche Werbereime, weil sie verhütend (nein, nicht gegen das Fernsehen, sondern die Unfälle) was tun will:

„Alle schützen sich vor fliegenden Ziegeln, nur nicht Fredl, dem fällt einer auf den Schädel.“

Das ist doch ein Spitzenreim, der mich, abgewrackten Reimeschmied, sofort auf die Idee brachte ob da nicht auch die lieben Politiker „Reim-Tauglichkeit“ hätten:

„Das mit dem Köhler, war ein Fehler“ passt ausgezeichnet, und unterstützt jene, die diese Grüßaugustwahl genervt hat. Dann  hilft mir ja beim Innenminister der Herr Jandl: „Friedrich  Ausländerrausgesetze kotzt, ohgotogotogott.“  Natürlich möchte ich den viel zu früh  nicht nur aus dem politischen Leben ausgeschiedenen Landeshauptmann von Kärnten nicht vergessen und beweisen, wie fein ich Kärntnerisch dichten kann: „Olle kennen ihre Grenzen, nur ned Haida, dea gehd weida.“

Der Stabilisator

Dort wo der Terminator  eigentlich bald beenden sollte, gibt es, gegen Verschlimmbesserung den Stabilisator. Der Landessprecher  der NRW – PdL Rüdiger Sagel, ist so einer, denn er verkündet in einem Interview mit der Jungen Welt: „Wir haben den Landesverband stabilisiert“. Ja, so ist er, dieser Ruhe&Ordnungnachtwächter!

Sahra Wagenknecht führt die Landesliste an. Das war zu erwarten, nachdem es ja in Niedersachsen nix mit einem Ministerinnenposten wurde. Auf den zweiten Platz ist
der Diplom Soziawissenschaftler (von 1980 bis 1982 Mitglied der FDP) Matthias W. Birkwald gewählt worden, der auf Parteitagen immer wieder versuchte die Mindestrentenhöhe von 1050.--€ zu verhindern, das hat man vergessen und verdrängt, weil stabil wird nur was, wenn man sich den Forderungshöhen der Spezialdemokratie annähert – auch wenn es nichts bringt! Die „sicheren“ Plätze auf dieser Liste sind zwar akzeptabel besetzt, aber dort wo Birkwald dem fast garantierten Platz im Reichstag erreicht – wäre da nicht, als Signal, ein Kandidat aus einer der außerparlamentarischen Bewegungen die bessere und notwendigere Wahl gewesen? Das damit die von mir sehr geschätzte Genossin Inge Höger nicht mehr unsere Interessen im  Reichstag vertreten wird, ist mehr als schmerzlich. Denn mit Platz 9 ist bei dem Niedergang der Partei, die mit keinem Deut ihre zentralistische Rolle aufgibt, kaum ein Mandat im Bundestag zu erreichen. Ein schwacher Trost ist, dass Ingrid Remmers mit einem 19. Platz „belohnt“ wurde.

Je näher der Wahltag in Niedersachsen rückt – umso deutlicher wird die Hilflosigkeit der Bestimmerinnen und Bestimmer, die sich selbst als Parteivorstand Schritt für Schritt in einen ParteiNACHstand verwandeln. Das wird deutlich, wenn man folgende Meldung analysiert, die als „tageslage“ am Montag den 14.1.2013 veröffentlicht wurde:

„Linke will neues Wirtschaftssystem
(dapd) - Mit der Forderung nach einem Systemwechsel geht die Linke in das Jahr der Bundestagswahl. "Die jetzige Wirtschaftsordnung muss abgelöst werden", sagte der ehemalige Linke-Vorsitzende Lafontaine beim Jahresauftakt. Politik dürfe den Fokus nicht auf das Vertrauen der Märkte richten, denn diese seien "unersättliche Monster". Vielmehr gelte es, das Vertrauen der Bürger in eine europäische Zukunft herzustellen.
Lafontaine unterstützt das Angebot der Linke-Spitze an SPD und Grüne, sich an einer Regierung zu beteiligen. Denn es gebe eine Mehrheit links der Mitte. Viele