Am 20. Juli wird wieder „Gedenken“ stattfinden. Im Benteler Block. Das Erinnern an den Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg, er war bis 1942 ein Anhänger Hitlers. Konrad Adenauer äußerte sich verwundert und meinte, am Putschversuch vom 20. Juli 1944 waren offenbar mehr Leute beteiligt, als Deutschland Einwohner habe. Stauffenberg hat die parlamentarische Demokratie verachtet und nach erfolgreichem Attentat wollte er den Krieg, nur gegen die Sowjetunion, fortsetzen! Man leses dazu die Texte des Historikers Thomas Karlauf (Zeitschrift Sinn und Form Heft 4/2018)

Der 1. Mai und seine Geschichte
Die Geschichte des 1. Mai als Arbeiterinnen- und Arbeiterkampftag begann mit der weltweiten Industrialisierung. Schon in den 30er-Jahren des vorletzten Jahrhunderts kam es zu Diskussionen darüber, an einem Tag kollektiv die Arbeit niederzulegen. Der Gedanke, einen proletarischen Feiertag als Mittel zur Erlangung des achtstündigen Arbeitstages einzuführen, entstand zum ersten Mal in Australien. Dort beschlossen die Arbeiter im Jahre 1856, einen Tag der völligen Arbeitsruhe durchzusetzen.

Union Busting brutal: Schließung eines kompletten Hotels angekündigt, um Betriebsrat und
Das Wombat's Hostel in Berlin-Mitte machte in den letzten Monaten immer wieder durch phantasievolle Protest-Aktionen auf sich aufmerksam. Zuletzt ging es um die Auslagerung des Putzteams.
Das Wombat's Berlin ist eine Besonderheit:
•    Das erste Hostel in Deutschland mit einem Betriebsrat,
•    die erste Hostel-Belegschaft, die über einen Tarifvertrag der Gewerkschaft NGG substantielle Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen erstreiten konnte.

SOLIDARPAKT STALINGRAD

ENDE NOVEMBER 1942
250 000
STALINGRADEINGESCHLOSSENE
DER
6.ARMEE

ES ÜBERLEBTEN VON DEN GEFANGENEN:
22  DER 23 GENERÄLE
JEDER ZWEITE OFFIZIER
UND
VON DEN
MANNSCHAFTEN
JEDER HUNDERTSTE!

AN
DER
FORTSETZUNG

WAS FÜR BÜNDNISSE FÜR WAS?

The same procedure as every year: Zum Jahresbeginn geben die LINKE und ihre Bundestagsfraktion immer viel Geld aus, um einer interessierten, meistens aber nur aus professionellen Gründen anwesenden, Öffentlichkeit zu demonstrieren, wie weit die Bemühungen schon gediehen sind, nicht nur eine Partei wie alle anderen des Berliner Establishments zu sein, sondern diese Parteien bei den dröhnenden Selbstinszenierungen sogar noch überholen zu wollen. Alte SED-Parteitagserotik trifft auf sexy sein wollende Berliner Politszene;  Designer-Fastfood trifft auf Diäten-Machende und Diäten-Beziehende; Oberflächlichkeit lustlos zusammenaddierter Textbausteine des vergangenen Jahres trifft auf  Hintergrundgespräche von selbsterklärten Wichtigtuer*innen mit ihren „Spiegel“- und „Tagesspiegel“-Gedankenständern. Man liebt sich, man braucht sich, man misstraut sich, man langweilt sich.

Am 1. September 2018 stürmte ein Einsatzkommando der türkischen Polizei eine Wohnung in Ankara, um einen Österreicher zu verhaften. Nach tagelagen Verhören wurde er zuerst in ein Gefängnis der Stadt, danach in das Hochsicherheitsgefängnis von Sincan, rund sechzig Kilometer nördlich von Ankara, verlegt. Sein Name ist Max Zirngast, er ist 29 Jahre alt, studierte zuerst in Wien und später in der Türkei und hat sich schon vor Jahren in dieses Land uns seine türkische und kurdische Kultur verschaut.

Wie jedes Jahr am österreichischen Nationalfeiertag veranstaltete der KZ Verband Salzburg/Verband der AntifaschistInnen Salzburg am 26.10.2016 die Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus. Am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus AUF DEM Kommunalfriedhof Salzburg, hielt die stellvertretende Obfrau des KZ Verbandes, Christine Steger, folgende

REDE

Die Stadt Salzburg und ihre Gedenkkultur

Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Anwesende!

Noch vor der Landtagswahl in Bayern, die keine Abwahl war, denn die lässt diese Demokratie nicht zu, erklärte der mit einer Niederlage beglückte Nationalmannschaftballtreter Mats Hummels, man habe gut gespielt gegen Holland.

Karl Kraus war dafür bekannt, dass er sprachliche Ungereimtheiten, Phrasen und Lügen in Zeitungsmeldungen mit viel Sprachwitz aufzeigte. Für ihn bestand das Grundübel der Meinungsmacherinnen und Meinungsmacher darin, dass Zeitungen Stimmungen erzeugen statt „Tatsachen wiederzugeben“, dass sie Meinung machen und so auf das Vorstellungsvermögen und kritische Denken zerstörerisch wirken. Kraus erlebte noch die Anfänge des „Dritten Reichs“ und seine Prognose, dass wer nur eine Meinung hat, eben keine Haltung hat, sollte sich bewahrheiten.

Die „Kurzokratie“

oder

Quereinsteiger-Nationalratswahlen in Österreich

 

Im Jahre 2008 meldete die bürgerliche Österreichische Volkspartei (ÖVP) eine Zahl von 700 000 Mitgliedern, während die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) im Jahre 2014 etwas mehr als 200 000 Mitglieder hatte. Die „Bündepartei“ ÖVP hat in den letzten 10 Jahren vier Vorsitzende verbraucht und es dabei immer nur geschafft, in Österreich per Vizekanzler mitzuregieren. Auch in der jetzigen Koalition reichte es nicht, führende politische Kraft zu werden. Allerdings profilierte sich der Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP), der Erdogan - als belagerten die Türken mal wieder Wien - die Rote Karte zeigt. 

Dass in Österreich das Volk nur eingeschränkte Kontrollmöglichkeiten gegenüber der Politik hat, wird deutlich bei dem, was der Herr Kurz in seiner Partei durchsetzte:

GRÜNES AUS FÜR PETER PILZ

31 Jahre lang war Peter Pilz grüner Nationalrat und er war ein sehr ungewöhnlicher grüner Nationalrat, weil er übte nicht politisch korrektes Schönsprech, sondern war all die Jahre sachbezogen politisch unterwegs gewesen, aktuell wieder im Untersuchungsausschuss "Eurofighter".
Die Jungen Grünen waren auch nicht so korrekt wie es in einer Korrektheitspartei abgehen soll, darum mussten sie abgehen und kandidieren jetzt mit der KPÖ. 2015 schmiss man in OÖ den besten allerBundesräte in der Geschichte des Bundesrates aus diesem hinaus, über den politisch korrekten Dönmez-Abgang schrieb Pilz am 17. Oktober 2015 unter dem Titel "Aus für Effi": "Die oberösterreichischen Grünen haben einen neuen Bundesrat gewählt. Dabei haben sie Efgani Dönmez abgewählt. Ich bedaure das. (..) Mit Effi ist einer der talentiertesten und widersprüchlichsten Abgeordneten abgewählt worden. Darüber sollten wir nachdenken: Warum werden Grüne wie Voggenhuber, Öllinger und Dönmez abgewählt und warum müssen viele, die nie aufgefallen sind, keine Minute um ihr Mandat fürchten? In unserer Partei gibt es nicht zu viel sondern zu wenig Diskussion; nicht zu viel sondern zu wenig Widerspruch. Damit wir Grüne als Partei lebendig und offen bleiben, brauchen wir auch Politiker wie Voggenhuber, Öllinger und Effi Dönmez. Ich hätte statt Effi lieber den Bundesrat abgeschafft. Aber der bleibt."