1Die europäischen Paketpackerinnen und Packer die nun seit langer Zeit für Griechenland ein „Paket schnüren“  verkaufen uns Märchen und  lassen uns per Medieneinfalt, die höchstens noch vorgeGAUCKelt eine Vielfalt ist, Sand in die Augen streuen. Dabei wollen sie  Griechinnen und Griechen nicht nur in jene Armut treiben, die bald in ganz Europa zu erwarten ist, nein, es geht nicht nur um „Hausaufgaben“ die Griechenland zu machen hat, es geht um viel mehr. Was sich rund um die „Schuldenkrise“ abspielt hat exemplarische Bedeutung. Griechenland ist „Labor“ für Merkel und ihre EU-Vasallen,  um den EU- Raum neu zu organisieren.

Alle die das Wort Demokratie schon bisher hoch hielten, sogar am HinduKUSCH, die haben in Griechenland vor, Wahlen zu verhindern.
Im April 2012 soll in Griechenland gewählt werden und  Politikerinnen und Politiker  von Athen über Berlin bis nach Brüssel wollen dies be- und verhindern. In Griechenland findet der Probedurchgang jenes Modells statt, dass dann später in ganz Europa für die Rettung des Kapitals und der Banken angewendet werden wird.  Weil das so ist, fürchtet man die kommenden Wahlen in Griechenland.

Zu groß ist die Angst vor  jenen Zuständen die man durch eine „Sparpolitik“ und vorgeGAUCKeltem Rettungspaket heraufbeschworen hat.

Hier die aktuellen Umfragewerte der griechischen Parteien:

Nea Dimokratia (konservatie)  31%
Dimar (gemäßigte Linke) 18%
KKE (Kommunisten) 12,5%
SYRZIA (revolutionäre Linke) 12%
PASOK (Spezialdemokraten) 8%
LAOS (Rechte) 5%
Ikologi Prasini (Grüne) 3,5%
Chrysi Avgi (radikale Rechte) 3%

2Seit 40 Jahren stellen die großen Zentrumsparteien die Regierung, sie befinden sich im freien Fall: 8 Prozent der Stimmen kommen aktuellen Umfragen zufolge  erreichen die Sozialdemokraten der Pasok.  2009 bei der letzten Wahl lag diese Partei noch bei  43,9 Prozent. Unerklärlich sind allerdings die  31 Prozent  für  die konservative Nea Dimokratia, die allerdings auch verloren hat.
Stark im Aufwind befindet sich die griechische Linke: 12,5 Prozent für die Kommunisten, 12 Prozent für die radikalrevolutionäre Linkspartei Syriza und 18 Prozent für die Demokratische Linke.  Dazu kommt noch die Ultrarechts-Partei Laos mit fünf Prozent und die rechtsradikale Chrysi Avgi, die mit drei Prozent die Hürde überwinden würde, um in das neue Parlament einzuziehen.

Wird im April 2012  gewählt, dürfte es den größten politischen Wandel in Griechenland seit dem Ende der Militärdiktatur 1974 geben. Sie ist das Resultat jener per EU Diktatur im Namen von Banken und Kapital verordneten  Sparpläne, die die Parteien gemeinsam als Regierung der Nationalen Einheit durchgesetzt haben und die das Volk nicht zu tragen bereit ist. Wer sich am meisten davon distanziert, erhält den größten Zustrom.
Deswegen „erwägt“ man eine Wahlterminverschiebung. Beim griechischen Volk kommt diese Idee nicht gut an. "Wir wollen jetzt wählen, wir wollen einen Wandel. Diese Kerle haben uns alles genommen, jetzt ist es Zeit für neue Gesichter", sagt etwa Panagiotis Arsenis. Der 65-jährige Pensionist fühlt sich von den Politikern im Stich gelassen und fordert jemanden, der für ihn einsteht. Doch, dass dessen Vorstellung sich mit der der EU decken wird, ist zweifelhaft.

3Welche Politik allerdings dann möglich wird, muss abgewartet werden, immerhin haben Wahlen die Welt  nicht zu Gunsten der Interessenslage der abhängig Lebenden  verändert. Politische Parteien haben bisher nirgendwo jene Lust der Veränderung gefördert, die notwendig wäre. Die Überwindung dieses Systems geschieht nicht durch Reform oder durch Zauberworte wie etwa Transaktionssteuer. Die Revolte und die Erkenntnis ihrer Notwendigkeit müssen zum Kampf der Befreiung aus den Fängen und Grenzen dieses Systems führen.

Lassen wir uns also überraschen, wie man Wahlen auf jenen Tag in Griechenland „verschieben“ wird, wo sicher ist, dass jene Parteien zu einer Mehrheit kommen, die der Banken/Kapital-EU dienen!

Für uns  aber gibt es viel zu tun!
Seien wir endlich realistisch, werden wir so radikal wie jene, die uns entmündigen wollen!