1Neun statt siebzehn Atomkraftwerke waren in Deutschland in Betrieb und trotz gegenteiliger Prophezeiungen  und sibirerischer Tiefsttemperaturen hat dieses Nichtunserland den Winter mit nur neun statt 17 Atomkraftwerken gut überstanden.  Frau Merkel die eine Originalität aus Mangel besitzt, die sich nicht einmal zur Mindestbanalität emporschwingen kann, hat ja verfügt, nach der Katastrophe von Fukushima, die acht ältesten Atomkraftwerksanlagen aus dem Verkehr zu ziehen.  Bis 2022 sollen die restlichen Meiler vom Netz, falls Lobby und Kapital dies nicht doch noch verhindern. . Der von einigen Fachleuten  prophezeite und von der Atomlobby herbei gewünschte  Stromengpass ist ausgeblieben. Die deutschen Energieunternehmen konnten sogar Strom nach Frankreich liefern.  Fazit: Deutschland hat das Abschalten von neun AKW gut verkraftet!


Die vier großen Energieunternehmen RWE, E.ON, EnBW und Vattenfall jammern, als wäre der Untergang der Welt durch Gewinnverfall nicht mehr aufzuhalten. RWE hat NUR noch 1,8 Milliarden Nettogewinn gemacht weil es ein Aus für zwei Atommeiler gab und anscheinend der Herr Schröder für teure Gasverträge mit der Gazprom gesorgt haben könnte.

E.ON musste sogar  fünf Meiler abschalten und da blieb im erszen Halbjahr nur noch ein Gewinn von lächerlichen  900 Millionen Euro  - und den Spekulanten an der Börse ging der Arsch auf Grundeis, denn des  Unternehmens sank von 100 auf 33 Mrd. Euro. Der schwedische Vattenfall-Konzern hat die deutsche Regierung bei der Weltbank wegen Vernichtung von Vermögen verklagt. Weil es anscheinend kein Verbrechen ist, mit der Atomtechnologie die Welt zu gefährden, sondern der Vermögensverlust!

Diese Drohung scheint anscheinend erste Erfolge zu verzeichnen, denn  dem Ausstieg aus der Atomenergie sollte  eigentlich in diesem Nichtunserem Land der Ausbau der alternativen Energien und die Gebäudesanierung forciert werden. Beides kommt nur schleppend voran. Die Mittel für die Gebäudesanierung wurden auf 1,5 Milliarden Euro jährlich erhöht. Der Bau von Windkraftanlagen vor der Ost- und Nordseeküste geht langsamer voran als geplant. Von 25 genehmigten Offshore-Anlagen sind erst drei am Netz. Da die deutschen Anlagen weiter draußen liegen als in anderen Ländern, gibt es mehr Probleme mit Wind und Wetter, aber auch mit den Leitungen zum Endverbraucher. Komisch, dass ein Netz, das Atomstrom schön verteilen konnte und mächtige Gewinne erzielte, nun zur Stromausfalldrohung hochstilisiert wird.

2Stoppen will nun, unter der Federführung des FDPRöslers, der nichts liefert, was erfreulich wäre, die gute Förderung von Solarenergie. Die per Umlage von allen Stromverbraucherinnen und Verbrauchern bezahlte Jahressubvention beträgt 70.--€.

Nun wird die Förderung von Solarenergie massiv  gekürzt.. Die Regierung will mit 1. April die Zuschüsse  um bis zu 30 Prozent kürzen. Nach Meinung der Gesdamtopposition wollen viele bei CDU/CSU und FDP eine Abkehr vom Atomausstieg. Die Regierungsparteien verteidigten dagegen die Kürzungen. Es gelte, die Verbraucher nicht über Gebühr zu belasten. Das Volk allerdings hält laut Umfragen zu 60 Prozent die deutliche Kürzung für falsch.

Es geht ganz sicher nicht darum, die Menschen in diesem Nichtihrem Land zu entlasten, dazu sind die jährlich 70.---€ lächerlich. Es geht um etwas ganz anderes, was allerdings kaum in einer vernünftigen Diskussion endlich geklärt werden muss.
Für viele ist Solarenergie derzeit die einzige Möglichkeit, sich ein wenig Unabhängigkeit zu verschaffen und nicht von der RWE, E.ON, EnBW & Vattenfalldiktatur beim Strompreis ausgesetzt zu sein. Solche dezentralen Energiegewinnungskonzepte, die braucht man nicht und wer rechnen kann der sollte wissen, dass Solaranlagen mit einer Kapazität von 7500 Megawatt bis Ende  2011 ans Netz kamen. Das entspricht etwa der Leistung von  fünf AKWs. 2012 wird trotz Kürzung ein Zuwachs um weitere 500 Megawatt erwartet und würde man die Kürzungen verhindern, dann wäre eigentlich absehbar, dass man noch vor 2022 keinen Atomstrom mehr brauchen würde. Allerdings wäre dieser Strom nicht jenem Großkonzerndiktat unterstellt, dass heute von der etablierten Politik samt Kapital herbeidiskutiert und herbeigewünscht wird.