1Die Linke. hat in Bayern viele Probleme, zum Beispiel den kommenden Landesparteitag in Bayern,  der in Weilheim stattfindet. Es wird einen Kassenbericht geben, leider haben aber  bis Ende Februar 2012 die Kreisverbände Altötting-Mühld.; Bamberg; Dachau; Deggendorf-DGF; Erding-EBE;  Fürstenfeldbruck; Miesbach; Rosenheim; Schwabach-Roth; Straubing;  Traunstein  und Weiden das Jahr 2011 noch nicht beim Landesvorstand abgerechnet bzw. es fehlen die für den Jahresabschluss 2011 notwendigen Unterlagen.

Das wird natürlich eine feine „Entlastung“ eines Landesvorstands geben, der einen nicht unerheblichen Mitgliederschwund zu verantworten hat und auch sonst einiges vorzuhaben scheint. Darüber erfahren die Mitglieder alles was nötig ist, aus der Lokalpresse. Heute am 19.April 2012  durfte ich im Reichenhaller Tagblatt also lesen: „Mit den Themen öffentlicher Nahverkehr, ökologische Landwirtschaft und Stärkung der Kommunen will die Linke in Bayern den Sprung in den Landtag schaffen. „Der Wahlkampf geht nächste Woche los“, kündigte Landessprecherin Anny Heike an. Beim Landesparteitag an diesem Wochenende im oberbayerischen Weilheim will sich die Partei inhaltlich und personell für die anstehenden Wahlen aufstellen. Die Begrüßungsrede wird der Bundesvorsitzende Klaus Ernst halten. am
Landessprecher Xaver Merk will erneut kandidieren. Er wurde im Dezember 2010 auf den Posten gewählt. Um das Amt der Landessprecherin zeichnet sich eine Kampfkandidatur zwischen der Münchner Stadträtin Brigitte Wolf und der Bundestagsabgeordneten Eva Bulling-Schröter ab. Anny Heike will nicht antreten, sie hatte das Amt seit Jahresanfang kommissarisch inne. „Unser oberstes Ziel ist der Einzug in den Landtag“, sagte Merk.  Das sei auch zu schaffen Bei der Wahl im Jahr 2008 hatte die Partei 4,4 Prozent der Stimmen erhalten.
Inhaltlich wollen die Linken auf eine dezentrale Entwicklung des Freistaates setzen und die Kommunen finanziell besser ausstatten „Die Investitionen dürfen sich nicht nur auf die Zentren konzentrieren, sondern müssen auch  in die Flache gehen“, sagte Merk. Außerdem soll der öffentliche Nahverkehr ausgebaut werden“, erläuterte Heike.
Dritter Themenkomplex sei die Unterstützung von kleinen landwirtschaftlichen Betrieben und der Verbraucherschutz Schließlich sei eine grundlegende Bildungsreform nötig mit
Gemeinsamem Lernen bis zur achten Klasse so wie kostenlosem Zugang zu Kitas
und Hochschulen.“


Ja, in den Landtag will man, dann werden sich Investitionen nicht mehr auf die Zentren konzentrieren, da geht man in die Fläche. Flachheit, dein Name ist Merk. Wenn ich das nicht will steige ich zur Flucht dann in jenen Nahverkehr ein, der für die bayerische Linke ein Thema ist, weil das außer einigen bayerischen Führungskräften noch niemand diskutiert hat. Dann gibt es noch eine Stärkung der Kommunen mit Starkbier? Nein? Na gut, dann wäre da noch die ökologische Landwirtschaft, die braucht auch ein wenig linke Starkparolen damit BäuerinBauer seinen Stimmzettel richtig verwendet. Wäre da nicht der Jozef Filser der richtige Landessprecher?  Das man vielleicht endlich der Mitgliedschaft einer Partei das Recht einräumt eher als LeserinLeser der Lokalpresse zu erfahren, was sich der Herr Sprecher so alles aus den Rippen schwitzt, das geht nicht, wo kämen wir da hin.

Transparenz?
Pfui Teifi!

Es geht in Bayern nicht um das traurige Schicksal der Schlecker Frauen, oder gar um die Frage, wie viele Leiharbeiter und Werksverträgler vorbei an gültigen Tarifverträgen und Arbeitsrecht bei BMW, Siemens und anderswo ausgebeutet und erniedrigt werden. Kein Wort zu Zwangsumsiedlungen, weil man arm ist. Über Vorratsdatenspeicherung oder gar den Warnschussarrest, da gibt es nix zu sagen! Da ist das oberste Ziel der Einzug in den bayerischen Landtag. Damit das klappt hält Klaus Ernst eine Rede, man wählt, verabschiedet, alles in keinem Fall unvorbereitet, weil Entscheidungen brauchen Mehrheiten und die beschaffte man sich in Bayern schon zu WASG Zeiten entsprechendem der Weisheit „Abstimmungen, Entscheidungen müssen vorbereitet werden“!

Das habe ich beim Gründungsparteitag in Regensburg mit eigenen Augen und Ohren gesehen und gehört und erlebt. Da allerdings war Eva Bulling Schröter noch nicht gern gesehener Gast, der am Katzentisch Platz nehmen durfte.

Jetzt wird aber alles anders.
Was?
Nix!