Sauf den Adolf Hitler Wein!
Unter der Postleitzahl 33030 – Colloredo di Prato,  Via Udine 15 residiert die AziendaVinicola von Alessandro Lunardelli. Die Kellerei hat auch eine „Philosopie“ die deutchsprachigen Orignal so zu lesen ist:

„Diese ist die Philosophie, die seit jeher die Grundlage von die Art der Produktion von Wein Lunardelli ist. Aus diesem Grund die Lunardelli-Firma hat im Laufe der Jahre eine besondere Beziehung mit drei kleinen Hersteller, die in den besten Wein-Regionen von Friaul verstreuten sind und, die nur für die Lunardelli-Firma produzieren. Alessandro und Andrea Lunardelli folgen und beistehen die Hersteller und die Lieferanten in jedem Stadium der Wein-Produktion, von das Pflanzen der neue Weinrebe bis zu Fass des Wein. Sie geben Acht, dass das Endprodukt die höchsten Standardqualität hat. Als das Produkt fertig ist, der Wein wird von den Hersteller für die Lunardelli-Firma erhalten, in Holzfässern oder in Tanks aus Glasfaserkunststoff und Zement, bis wann die Mitarbeiten von die Lunardelli-Firma gehen zu es mitnehmen, um es in den Keller des Pasian di Prato zu bringen. Nach der Ankunft in den Weinkeller wird unter Filtrations und zweite Verarbeitung unterzogen mit der Aufsicht der Referente der Riferimento Enologico Friulano Zentrum von Pozzuolo del Friuli. Dann, als Andrea Lunardelli, der aufmerksam Sommellier, der Wein geschmeckt hat und nur als er glaubt, dass der Wein mit den

Standardqualität der Firma übereinstimmt ist, der Wein wird abgefüllt und für die Vermarktung vorbereitet. Diese sorgfältige und arbeitsame Methode der Produktion hat in den Jahren zu die Lunardelli-Firma beistimmt, in dem Markt ein Produkt von hoher Qualität und überall anerkannt zu bieten. Suchen eine ständige Verbesserung in der Qualität der Produkte, um die Bedürfnisse ihrer Kunden zu befriedigen.“

Diese „Philosophie“ wirkte auch bei Touristen, die sich nach Italien begaben, um dort den Papst zu schauen oder möglichst nicht den Löffel abzugeben, nachdem sie Neapel gesehen hatten. Ihnen begegnete in Rimini in einem Geschäft vom Weinhändler Lunardelli geliefert, Weinflaschen mit dem Konterfei von Adolf Hitler und Benito Mussolini. Das diese „Flaschen“ nicht nur in Rimini angeboten werden, sondern in ganz Italien verkauft werden,
dürfte nicht bei allen Italienbesucherinnen und Besuchern auf Zustimmung stoßen.

Es scheint wenig zu helfen, dass das Simon-Wiesenthal-Zentrum in Rom zum Boykott der Kellerei Lunardelli aus Friaul aufgerufen hat.  Man hat da einen ganz eigenen Weingeschmack, der inzwischen 50 unterschiedliche Persönlichkeiten per Etikett in Erinnerung ruft.  Alles begann im Jahre 1995 mit einem Rotwein namens „Mussolini“.
Es folgte Adolf Hitler, dann SS-Führer Heinrich Himmler dazu der Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess. Nicht genug damit kamen auch Etiketten mit den Slogans „Mein Führer“, „Sieg Heil“ und „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“ in den Handel.

„Diese Etiketten verharmlosen und beleidigen die Opfer des Holocaust“, stellte das Simon-Wiesenthal-Zentrum fest.   Diese Proteste wurden verharmlost – es handle sich um „scherzhafte Geschenke“ aus Italien. So ist’s, der Spaß ist ein Meister aus Italien und das Wiesenthal-Zentrum meint: „Es ist skandalös, dass ein derartiges Unternehmen in einem Land arbeiten kann, das unter dem Faschismus und der Nazi Besetzung so stark gelitten hat.“

Eine kurze Zeit hatte im Jahr 2007 in Bozen ein Staatsanwalt die Etiketten aus dem Verkehr gezogen. Begründung:   „Verherrlichung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ .

Monate später  wurden sie aber wieder freigegeben und die weinphilosophische Begründung der Firma Lunardelli lautete - man sei „vollkommen unparteiisch“. Warum?
Nun, man biete ja auch Weinflaschen mit Etiketten von Marx, Stalin, Lenin und Che Guevara an.

Warum wundern wir uns nicht, dass diese Hitler&Coweinverkäufer auch noch erklärten, dass Touristen aus Österreich und Deutschland am liebsten die Hitler-Flaschen kauften? 7,70€ die Flasche !

Prost!

Dieter Braeg