"Jetzt schlägt's 13!"

Aufruf zum

Protest gegen Toys "R" Us

und  McKinsey
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Hallo,
unsere Abstimmung für den Aktionstag "Jetzt schlägt's 13!" war mit über 2.800 Teilnehmern ein Erfolg. Besonders freut uns, dass Belegschaften und Beschäftigte der nominierten Unternehmen so engagiert mitgemacht haben. Manche sind vielleicht etwas über das Ziel hinaus geschossen, denn es gab zahlreiche Mehrfachabstimmungen. Diese Stimmen haben wir in der Datenbank bereinigt.
Wir hoffen, dass alle, die abgestimmt haben, nun ihre Kräfte vereinigen und sich an Aktionen beteiligen.
Die Mehrheit hat sich für Proteste gegen Lohndumping und Ausbeutung bei Toys "R" Us entschieden. Am 13. Mai 2016 kannst Du die Beschäftigten aktiv bei ihrem Kampf für einen Tarifvertrag unterstützen

Die große Erosion

Das politische System driftet in die Nachhaltlosigkeit

Von Franz Schandl

Die erste Runde der Bundespräsidentschaftswahlen ist geschlagen und die Kandidaten der beiden Traditionsparteien, der Sozialdemokrat Rudolf
Hundsdorfer und der Christlichsoziale Andreas Kohl sind es auch. Das Ausscheiden ist ein herber, wenn auch nicht unerwarteter Schlag sowohl
für deren Parteien als auch für die Regierungskoalition. Diese eherne Konstellation ist abgelaufen. Dass es die einstigen Großparteien – und
mitgliedermäßig sind sie es weiterhin! – nicht einmal in die Stichwahl schafften, demonstriert nicht nur deren aktuelle Schwäche, sondern verweist auf die Auflösung des alten Parteiensystems. Das Tempo des Zerfalls hat sich beschleunigt. Das politische System driftet in seine
Nachhaltlosigkeit.

Türkische Märtyrererziehung

Religion im Österreichischen Rundfunk wird am 28.3.2016wie folgt behandelt: "Türkei: Offizielles Comic verherrlicht Märtyrer-Rolle - Die türkische Religionsbehörde Diyanet verherrlicht in einem Comic für Kinder den Märtyrertod. Ein Vater schildert seinem Sohn, wie ehrenwert das Sterben als Märtyrer sei, berichtete die regierungskritische türkische Tageszeitung "Cumhuriyet" am Montag. (..)"
Der Bericht beruhte auf einer apa-Meldung, diese wurde auch von anderen Medien - wie dem STANDARD (liberale österr. Tageszeitung) - wiedergegeben. Ein öffentliches Echo war dazu nicht wahrnehmbar. International reagierte Russland dazu in den "Sputnik-News" ausführlicher, dort war auch die Märtyrercomicseite in guter Qualität zu finden, durchs Internet zirkulierte von der vollständigen Seite nur ein unscharfer Screenshot, hier die Sputnik-Version:

Ein Hauch von Landesverratsverblödung

Wenn das Maß voll ist, wie lange dauert das dann bei Heiko Maas, bis der voll ist und den Hans-Georg Maaßen in jene Wüste schickt, in der Grundgesetz und Demokratie dieses Landes ein schon recht armseliges Dasein fristen?

Alles begann damit, dass die Deutschen von Edward Snowden erfuhren, der US-amerikanische Geheimdienst NSA habe über Jahre hinweg die Mobiltelefone der Bundeskanzlerin Angela Merkel, ihres Amtsvorgängers Gerhard Schröder und etlicher weiterer politischer Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger abgehört.

„Das Abhören unter Freunden geht gar nicht!“, wurde da von

NACHMACHEN!


Ab Sonntag 17 Uhr findet vor der Staatsoper in Wien/Österreich eine Non-Stop-Kundgebung für eine humanere Flüchtlingspolitik statt. Mit Lesungen, Musik, Performances und Diskussionen möchten die Veranstalterinnen und Veranstalter zum Ausdruck bringen, dass die Mehrheit der Menschen in Österreich Menschen in Not mit Mitgefühl, Verständnis und Hilfsbereitschaft begegnet.

Die Kundgebung protestiert gegen die infame Art und Weise, mit der aus der Situation verzweifelter Menschen politisches Kleingeld geschlagen wird und fordert, die unhaltbaren Zustände im Lager Traiskirchen sofort zu beenden und alle Flüchtlinge in Österreich menschenwürdig unterzubringen.

MAI und MÜHSAM

Vor 88 Jahren schrieb Erich Mühsam, den  heute die im Umbau befindliche Republik tot schweigt, der aber nicht umzubringen ist, diesen Text zum „Kampftag“ der Arbeiterklasse. Geschichte wiederholt sich nicht, aber was damals  von Erich Mühsam der Sozialdemokratie und den Gewerkschaften vorgeworfen wurde, das passt auch noch heute. Erich Mühsam wurde von den Nazis am 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg ermordet. Schon vorher hat man seine Bücher und Texte verbrannt. Heute muss man das nicht mehr tun. Einschaltquotendiktatur und Nichtbefassung sorgen dafür, dass das  was sich nicht fügen will, nur noch in den Archiven modert.  Deswegen hier seine Nachricht:

„Glückliche Fügung: Der 1. Mai 1927 fällt auf einen Sonntag! Ei, da wird es ein fröhliches Feiern geben; da kann ein jeder mit— marschieren hinaus ins Grüne, die roten und schwarzrotgoldenen Fahnen bekränzt mit dem lieblichen

Alexis Tsipras - Parlamentsrede - Athen, 10.03.2015

Der obligaten Desinformationskultur der Medienlandschaft entgegentretend hier dieParlamentsrede des griechischen Ministerpräsidenten,  Alexis Tsipras, anlässlich der Neuformierung des parlamentarischen Ausschusses zur Einforderung der Verpflichtungen Deutschlands gegenüber Griechenland

Sehr geehrte Frau Vorsitzende,
meine Damen und Herren,

meine Wortmeldung bei dieser historisch bedeutsamen Sitzung dient nicht nur  einem symbolischem, sondern vor allem einem substantiellen Zweck.

Zunächst und vor allem möchte ich der Opfer des Zweiten Weltkrieges gedenken.

Griechenland - die Beine der Lügen werden immer länger . . .

Dank der derzeit bestimmenden Elemente in diesem Land, die man nicht als kriminell bezeichnen darf - weil man sonst hinter jenen Gittern landet, hinter die Die und nicht wir gehören -, müssen wir für schlechte Unterhaltung samt nichtausgewogener und falscher Information einen Zwangsbeitrag bezahlen. Dieser beträgt pro Wohnung, ob da nun ein TV-Gerät oder Radio drinsteht oder nicht,
17,98 €. Das sind im Jahr 215,76 €.  Hier wird ein Zwangsbeitrag von den Zahlerinnen und Zahlern abkassiert, ohne sich an die primitivsten Gesetze zu halten, die noch - ich betone dies ausdrücklich - gelten sollten. Denn, hier gilt die uns allen eingetrichterte Regel „Wer zahlt, bestimmt!“ schon lange nicht mehr. Hier wird, ohne Kontrolle des Volkes, das Material geliefert, das es noch uninformierter und angepasster werden lässt.

STALAG  XVIII C (317)

So viele Wanderwege gibt es im schönen St. Johann im Pongau/Österreich, und wenn man auf die Homepage geht, da liest man: „Willkommen in Sankt Johann-Alpendorf, oder ganz einfach `Grüß Gott´! Sankt Johann-Alpendorf  liegt rund 60 km südlich der Mozartstadt Salzburg. Unser beliebter Urlaubsort bietet neben einer erstklassigen Infrastruktur und hervorragender Gastronomie auch eine Vielzahl von freundlichen Fachgeschäften. Vom familiären Privatquartier bis zum gemütlichen Bauernhof, vom Ferienappartement bis zum 5-Sterne Wellnesshotel reicht das gastfreundliche Angebot.“

Dabei war früher nicht alles so „gastfreundlich“, und viele Menschen haben keine sehr gute Erinnerung an diesen Ort, der bereits in der Bronzezeit besiedelt wurde. Dass in der Nazizeit der Bürgermeister Hans Kappacher hieß und dieser nach 1950 erneut

„Der Euro rollt: Salzburger Festspiele bringen Österreich Milliardengeschäfte“
Jedes Jahr „rollt“ der Euro. Da gibt’s kein Vertun. Das Volk geht „Festspiele schaun“ und die, die noch nie was geleistet haben, sondern sich nur teure Eintrittskarten leisten, um dann irgendwo im gastlichen Salzburg, natürlich mit feinstem Geschmack, die Angebote der für die Festspiele vorbereiteten Speisen und Getränke zu genießen, oder das müde hochkulturvolle Haupt in ein Bett zu plazieren, dass zu Festspielpreisen vermietet wird, die leben gut.   Zur offiziellen Eröffnung am 27.7.2014 haben alle die was zu sagen hatten, den Mund bewegt und von dort, wo jene Menschen arbeiten und leben, denen Salzburg schon lange zu teuer ist kam, organisiert von zwei Gewerkschaften das Motto dieser Festpiele, die in keinemr Oper, in keinem