NACHMACHEN!


Ab Sonntag 17 Uhr findet vor der Staatsoper in Wien/Österreich eine Non-Stop-Kundgebung für eine humanere Flüchtlingspolitik statt. Mit Lesungen, Musik, Performances und Diskussionen möchten die Veranstalterinnen und Veranstalter zum Ausdruck bringen, dass die Mehrheit der Menschen in Österreich Menschen in Not mit Mitgefühl, Verständnis und Hilfsbereitschaft begegnet.

Die Kundgebung protestiert gegen die infame Art und Weise, mit der aus der Situation verzweifelter Menschen politisches Kleingeld geschlagen wird und fordert, die unhaltbaren Zustände im Lager Traiskirchen sofort zu beenden und alle Flüchtlinge in Österreich menschenwürdig unterzubringen.

MAI und MÜHSAM

Vor 88 Jahren schrieb Erich Mühsam, den  heute die im Umbau befindliche Republik tot schweigt, der aber nicht umzubringen ist, diesen Text zum „Kampftag“ der Arbeiterklasse. Geschichte wiederholt sich nicht, aber was damals  von Erich Mühsam der Sozialdemokratie und den Gewerkschaften vorgeworfen wurde, das passt auch noch heute. Erich Mühsam wurde von den Nazis am 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg ermordet. Schon vorher hat man seine Bücher und Texte verbrannt. Heute muss man das nicht mehr tun. Einschaltquotendiktatur und Nichtbefassung sorgen dafür, dass das  was sich nicht fügen will, nur noch in den Archiven modert.  Deswegen hier seine Nachricht:

„Glückliche Fügung: Der 1. Mai 1927 fällt auf einen Sonntag! Ei, da wird es ein fröhliches Feiern geben; da kann ein jeder mit— marschieren hinaus ins Grüne, die roten und schwarzrotgoldenen Fahnen bekränzt mit dem lieblichen

Alexis Tsipras - Parlamentsrede - Athen, 10.03.2015

Der obligaten Desinformationskultur der Medienlandschaft entgegentretend hier dieParlamentsrede des griechischen Ministerpräsidenten,  Alexis Tsipras, anlässlich der Neuformierung des parlamentarischen Ausschusses zur Einforderung der Verpflichtungen Deutschlands gegenüber Griechenland

Sehr geehrte Frau Vorsitzende,
meine Damen und Herren,

meine Wortmeldung bei dieser historisch bedeutsamen Sitzung dient nicht nur  einem symbolischem, sondern vor allem einem substantiellen Zweck.

Zunächst und vor allem möchte ich der Opfer des Zweiten Weltkrieges gedenken.

Griechenland - die Beine der Lügen werden immer länger . . .

Dank der derzeit bestimmenden Elemente in diesem Land, die man nicht als kriminell bezeichnen darf - weil man sonst hinter jenen Gittern landet, hinter die Die und nicht wir gehören -, müssen wir für schlechte Unterhaltung samt nichtausgewogener und falscher Information einen Zwangsbeitrag bezahlen. Dieser beträgt pro Wohnung, ob da nun ein TV-Gerät oder Radio drinsteht oder nicht,
17,98 €. Das sind im Jahr 215,76 €.  Hier wird ein Zwangsbeitrag von den Zahlerinnen und Zahlern abkassiert, ohne sich an die primitivsten Gesetze zu halten, die noch - ich betone dies ausdrücklich - gelten sollten. Denn, hier gilt die uns allen eingetrichterte Regel „Wer zahlt, bestimmt!“ schon lange nicht mehr. Hier wird, ohne Kontrolle des Volkes, das Material geliefert, das es noch uninformierter und angepasster werden lässt.

STALAG  XVIII C (317)

So viele Wanderwege gibt es im schönen St. Johann im Pongau/Österreich, und wenn man auf die Homepage geht, da liest man: „Willkommen in Sankt Johann-Alpendorf, oder ganz einfach `Grüß Gott´! Sankt Johann-Alpendorf  liegt rund 60 km südlich der Mozartstadt Salzburg. Unser beliebter Urlaubsort bietet neben einer erstklassigen Infrastruktur und hervorragender Gastronomie auch eine Vielzahl von freundlichen Fachgeschäften. Vom familiären Privatquartier bis zum gemütlichen Bauernhof, vom Ferienappartement bis zum 5-Sterne Wellnesshotel reicht das gastfreundliche Angebot.“

Dabei war früher nicht alles so „gastfreundlich“, und viele Menschen haben keine sehr gute Erinnerung an diesen Ort, der bereits in der Bronzezeit besiedelt wurde. Dass in der Nazizeit der Bürgermeister Hans Kappacher hieß und dieser nach 1950 erneut

„Der Euro rollt: Salzburger Festspiele bringen Österreich Milliardengeschäfte“
Jedes Jahr „rollt“ der Euro. Da gibt’s kein Vertun. Das Volk geht „Festspiele schaun“ und die, die noch nie was geleistet haben, sondern sich nur teure Eintrittskarten leisten, um dann irgendwo im gastlichen Salzburg, natürlich mit feinstem Geschmack, die Angebote der für die Festspiele vorbereiteten Speisen und Getränke zu genießen, oder das müde hochkulturvolle Haupt in ein Bett zu plazieren, dass zu Festspielpreisen vermietet wird, die leben gut.   Zur offiziellen Eröffnung am 27.7.2014 haben alle die was zu sagen hatten, den Mund bewegt und von dort, wo jene Menschen arbeiten und leben, denen Salzburg schon lange zu teuer ist kam, organisiert von zwei Gewerkschaften das Motto dieser Festpiele, die in keinemr Oper, in keinem

Brecht----dem Parteivorstand die Gräten----
Alle Macht der Mitgliedschaft

Derzeit gibt es in der Linksparteispitze, die eher stumpf ist, ein großes Bedürfnis etwas aufzuklären. Per Chefinorder soll Matthias Höhn ermitteln, wer erstens jenes »No-go-Papier« zur Personalstrategie nach der Bundestagswahl 2013 erdacht und geschrieben  hat und wer es zweitens, der bürgerlichen Presse zuspielte, der man sonst bei jeder sich bietenden Gelegenheit zur Verfügung steht, wenn es der SACHE – also der eigenen Person – dient.
Bedarf es wirklich der Aufklärung, wer da nun, wie es eben in politischen Parteien üblich ist, seine Machtpositionen festigen wollte und, damit die Meinungsverdrehmacherei was zu schreiben hat, es ist ja Zeilengeldgeilheitszeit, dies auch öffentlich wird?

1. Mai – Karneval in Wien ?

Eine rotschwarze Koalition quält die österreichische Bevölkerung. Alles ist und  bleibt wie es war. Die „Rettung“ der Bank Hypo Alpe Adria die vor allem von  Österreichs abhängig Beschäftigten zwangsweise zu leisten ist und, weil mit Buchhaltung, Haushaltsdateninformation  wie das Wetter täglich wechseln  -  tut man sich schwer – sollen allein da zwischen 3 und neun Milliarden Defizite ausgeglichen werden.  Die Regierung in der die Sozialdemokratie den Kanzler stellt, plant die Anhebung der täglichen Maximalarbeitszeit auf 12 Stunden. Dabei  müsste die jetzige Arbeitslosigkeit in Österreich eigentlich durch eine Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich bekämpft werden und endlich, in Deutschland längst Inhalt fast aller Tarifverträge – eine sechste Woche Urlaub durchgesetzt werden.  Die notwendige Humanisierung der Arbeitswelt in allen Bereichen muss, gerade im Zeitalter einer immer weiteren Verdichtung  durch Internet und neue technische Systeme, endlich wieder bei den Gewerkschaften und der

 

Kommunalwahldesaster in Bayern


Eva Bulling-Schröter (MdB), Landessprecherin der LINKEN. Bayern,  „jubelt“ zum Ausgang der Kommunalwahl in BayernWahl mit der Schlagzeile: „In mehr Städten mit mehr Stadträt/innen“ und, wie originell, bedankt sich bei WählerinWähler und den tapferen „aktiven“ und „engagierten“ Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern.
Hier der weitere ungekürzte „Jubeltext:

„Obwohl noch nicht überall die endgültigen Ergebnisse feststehen, ist schon jetzt sicher, dass wir in Bayern mit mehr LINKEN Stadt-, Kreis- und Gemeinderät/innen vertreten sein werden.
In Bamberg, Coburg, Grafenwöhr, Moosburg und in Wasserburg haben wir den erstmaligen Einzug geschafft. Allerdings täuschen die erfolgreichen Neueinzüge nicht über die undemokratischen Hürden bei den Antritten zu den

Wer will was erreichen beim geopolitischen Machtkampf um die Ukraine?
von Tomasz Konicz

Diesmal war es die US-Politikern Hillary Clinton, die mit ihrer Gleichsetzung Wladimir Putins mit Adolf Hitler mal wieder Godwins Gesetz bestätigte. Die vom Sachbuchautor Mike Godwin entdeckte Gesetzmäßigkeit besagt, dass mit fortschreitender Dauer einer Diskussion oder Auseinandersetzung eine Streitpartei zwangsläufig einen Nazi-Vergleich zur Diskreditierung der Gegenseite heranführen wird. In diesem Fall weist Clintons Hitleranalogie eine besondere tragigkomische Komponente auf, da gerade innerhalb der westlich gestützten Opposition starke rechtsextremistische Strömungen aktiv sind.
Den bislang peinlichsten Ausrutscher im Propagandakrieg um die Ukraine – der noch absurder erscheint als die russischen Behauptungen, eine Menschenrechtsintervention nach westlichem Muster durchführen zu wollen, leistete sich der amerikanische Außenminister Kerry, der in einer klassischen Projektion Russland vorwarf, sich wie eine imperialistische Großmacht des 19.