Pferd

„Ein Pferd, ein Königreich für ein Pferd“ – das ist klassisch und gehört in’s Theater.
Aber wie das so ist mit der Kultur, ob nun hoch oder nicht, sie endet in dieser großen Zeit, die der Aufblähung Tür und Tor öffnet, auf der Schlachtbank.

Schon im Jahre 1988 sah H.C. Artmann voraus, was so geschehen kann, wenn das Pferd bei der Ernährung eine Rolle spielt. Hier ein kleiner Auszug aus seiner genialen Geschichte „ZORRO“ die in Wien an einem Würstelstand spielt:

„De Burnwurscht da is vom Gigara (Pferd)“, meinte ein dezent gekleideter Herr zu seiner Begleiterin, „do loß i mi eineschtechn, waun des Heidl (Wurst) ned zu hundat Prozent vom Roßfleischhocka schdaumt!“… „Aber geh, Schorsch!“ meinte kauend die Begleiterin des kauenden Herrn, „es wiad waß Gott was fia a Fleisch sein, owa a Roßfleisch?!
Naa, des glaub i net. Schau, do haßt‘s olwäu, die Kinesn verkochn a Schappi fia eanare Schpezialitätn! Schdöö da fua, wos so a Schappi kost, und wauns aa nua im Supermarkt is... A gwöhnlichs Fleisch is do  imma um die Hälfte billiga! …
Der Herr lächelte lässig und verzog leicht seinen gepflegten Schnurrbart: „Der Hawara do“, sagte er, „is weder a Kineser noch a Tschusch geschweige denn a Kamöödreiwa, sowos traut se nur a Weana,  der hot die Chuzpe dazua, wäul a waß, eam kennan s ned en Weisl (Ausbürgerung) reibm!“

Aus Tschernobyl nichts Neues

Ukrainische Behörden wiegeln nach jüngstem Vorfall ab
von Bernhard Clasen

Nachdem in der Folge von starkem Schneefall am 12. Februar dieses Jahres im  Unglücksreaktor 4 von Tschernobyl Dach und Wand der Maschinenhalle teilweise eingestürzt sind, sehen die ukrainischen Behörden keinen Grund zur Beunruhigung. Die Exkursionen durch das Reaktorgelände für neugierige Besuchergruppen finden wie gewohnt statt. „Business as usual“ ist angesagt. Am 15. Februar machte sich der ukrainische Umweltminister Oleg Proskurjakow persönlich ein Bild vom Reaktor, wohnte der Sitzung der für die Aufräumarbeiten zuständigen Kommission bei.

NACHwahl

Hamma gewählt?
In Niedersachsen.
Schön, oder?
Ist ja auch eine feine Sache, wenn man das Nichtveränderbare durch den Wurf in eine Wahlurne der Bestimmung „alles bleibt wie es ist“ zuführt. Die ARD („Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland“) die sich neuerdings durch eine Zwangsabgabe finanziert und dazu noch mit  zahlreichen Werbekunden dem ZuseherHörer, nach 20,00 Uhr, wenn eigentlich Werbepause sein sollte,  „gute UNTERhaltung“ wünscht, die weit unter UNTER angesiedelt ist, bietet durch Herrn Jauch am Niedersachsenwahlsonntag um 21,45 Uhr   eine Diskussion zum Thema „Nach der Wahl – was wird aus Steinbrück und Rösler“.  Das vor und nach der Wahl in Niedersachsen sich nichts ändern wird, egal wer sich zum Sieger erklärt (im

SOLIDARPAKT STALINGRAD

ENDE NOVEMBER 1942
250 000
STALINGRADEINGESCHLOSSENE
DER
6.ARMEE

ES ÜBERLEBTEN VON DEN GEFANGENEN:
22  DER 23 GENERÄLE
JEDER ZWEITE OFFIZIER
UND
VON DEN
MANNSCHAFTEN
JEDER HUNDERTSTE!

AN
DER
FORTSETZUNG

 

Russische MenschenrechtlerInnen sind wütend auf ihre Justiz. Obwohl die Beweise erdrückend sind, dass mitten in Moskau ein Dutzend Migranten aus Zentralasien mehrere Jahre wie Sklaven in einem Geschäft im Moskauer Stadtteil Goljanowo arbeiten mussten, zeigt Russlands Justiz wenig Interesse an einer Aufklärung und strafrechtlichen Verfolgung des Verbrechens an den MigrantInnen. Ein für den 27. Dezember angesetzter Gerichtstermin war geplatzt, weil der zuständige Ermittlungsbeamte einfach nicht erschienen war.

Anfang November hatten russische Aktivisten in einer Aufsehen erregenden Aktion im Herzen Moskaus ein Dutzend Migranten aus Zentralasien, unter ihnen auch drei Kinder, aus den Händen des Geschäftes „Produkty“ im Stadtteil Goljanowo befreien können. Dort waren die AsiatInnen mehrere Jahre wie Sklaven festgehalten worden waren. In Keller dieses Geschäftes mitten in Moskau im Bezirk Goljanowo bis zu zehn Jahre wie Sklaven festgehalten, erniedrigt, zu sexuellen Diensten gezwungen worden. Zuvor hatten die Besitzer des Geschäftes ihnen die Pässe abgenommen, ihnen unter Androhung von Gewalt verboten, auf die Straße zu gehen. Unter den

1Es ist leider so – hätten die Salzburger die heute in Salzburg leben diese Stadt gebaut, wäre aus ihr nicht einmal Duisburg geworden, aber das ist nicht das Problem.

In Salzburg sind, schwuppdiwupp, 340 Millionen € verzockt worden. Die schon große Schuldenlast des Bundeslandes Salzburg erhöhte sich dramatisch. Das alles wurde, Mensch weiß nicht warum, plötzlich in der letzten Woche, wo eigentlich der Weihnachtskaufrausch ausgelöst durch Christkindlmarktpunsch sein Unwesen treibt, plötzlich ruchbar. Die Umbenennung des Landes in SalzLasVegasBurg steht kurz bevor.

Was da geschah übersteigt bei weitem jene Unschuldsvermutung, die immer dann hervorgeholt wird, wenn alle schuldig sind und es keiner gewesen ist.

Hier die Vorgeschichte dieses Finanzskandals im Bundesland Salzburg:

Zur Ausstellung
„Wert des Lebens. Gedenken -Lernen -  Begreifen“  im Schloß Hartheim.

Mein Freund Peter ist Epileptiker. Er hat Glück gehabt, wäre er vor 1945 geboren worden, hätte ich einen Freund weniger, denn Epileptiker waren im 3. Reich geistig Behinderte und wurden ermordet!. Schon im Jahre 1929 forderte Adolf Hitler, „sieben bis achthunderttausend der Schwächsten zu beseitigen“. Allerdings gab es in den national-konservativem Kreisen Deutschlands zur Euthanasie schon viel früher ähnliche Meinungen. Mit brutaler Härte forderten allerdings erst die Nationalsozialisten „Tod dem unwerten Leben“. Da wurde, nach der Machergreifung, auch die massive Beeinflussung des Volkes praktiziert.

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Es blieb nicht bei dieser menschenverachtenden Propaganda, es folgten Taten: Ende Juli 1929 fand in Berlin ein Ärztetreffen zu diesem Thema statt. Dann folgte nach der Matergreifung der Nationalsozialisten in Deutschland, im Jahre 1933 im Jahr 1939  eine Ermächtigung mit folgendem Wortlaut:

1In Graz( über 270 000 Einwohnerinnen und Einwohner) gibt es, eigentlich ein Novum in der Politik, weniger Mandate zu verteilen. Nach der heute stattgefundenen Gemeinderatswahl wird die Stadtregierung von neun auf sieben Mitglieder verkleinert und der Gemeinderat wird von 56 auf 48 Sitze gekürzt.
Die Wahlverlierer waren die ÖVP, die Sozialdemokraten und die Grünen (die vorher mit der bürgerlichen ÖVP in einer Koalition die Stadt regierten). Gewinner der Wahl ist eindeutig die KPÖ und leider die rechtspopulistische FPÖ, dazu gewinnen die Piraten ein Gemeinderatsmandat. Fazit ist –SchwarzGrün wurde abgewählt und nun gibt es Probleme.

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An die achthundert fluglärmgeplagte Bürgerinnen und Bürger aus Freilassing und Umgebung, aber auch aus Wals, Siezenheim und Taxham von der österr. Seite, demonstrierten  am heutigen Samstag den 24.11.2012 für eine radikale Reduzierung des Fluglärms dessen Verursacher der Salzburger Flughafen ist und vielleicht gibt es ja zu Weihnachten direkt am Flughafen eine „Begrüßung“ der Gäste, die ohne Umweg über die Großflughäfen München oder Wien, in die Skigebiete kommen wollen  und dabei für eine unerträgliche Lärm- und Umweltbelastung sorgen.

2Nachdem der „Tante Emma Laden“ zur Vergangenheit gehört, deren  reale Gegenwart jene Grünen sind, die den langen Marsch in den Arsch des Kapitals mit Trunschuhjoschka erfolgreich abgeschlossen haben, geht es nun dem Morgenrot entgegen. Das ist zwar noch rot, kann aber umgefärbt werden.  Der große grüne Parteikoch Cem Özdemir  und seine Küchenhilfe Claudia Roth drohen mit ihren Kochlöffeln und rühren  einen rotgrünen Bündnisbreieiheintseintopf an, der allen WählerinWählern  schmecken soll, je nach Lage und Möglichkeit, wie man die Menschen in diesem nichtihrem Land bescheißen kann und muss.