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Sie fuhr die Menschen in den Tod. Die Bahn.  Ab 1933 war sie wichtigster Handlanger und Transporteur der deutschen Diktatur. Im Jahre 2010 erklärten Überlebende der Vernichtungstransporte:

„Wir sind Überlebende dieser Todestransporte. Auch 65 Jahre danach ist die Verbrechensbeihilfe der Deutschen Reichsbahn nicht abgegolten. Eine angemessene Ehrung der Millionen, die von den Transporten mit der Deutschen Reichsbahn nicht zurückkehrten, wäre längst an der Zeit gewesen. Den bedürftigen Überlebenden zu helfen sollte selbstverständlich sein. In diesem Jahr feiern die ‚Reichsbahn‘- Erben ihr 175. Jubiläum. Es ist höchste Zeit,. dass sie sich der eigenen Geschichte stellen. Die historischen Nachfolger der ‚Deutschen Reichsbahn‘ müssen ihrer moralischen und finanziellen Pflicht endlich nachkommen. Wir appellieren an die deutsche und internationale Öffentlichkeit, sich an die Seite der Überlebenden zu stellen und für Aussöhnung und Gerechtigkeit einzutreten.“

 

1Seit dem 1.7 2012 haben sich in der Stadt Salzburg die Preise für den öffentlichen Nahverkehr erhöht und weil jetzt plötzlich das Gleichheitsprinzip gelten muss und alle Seniorinnen und Senioren ab dem Alter von 60 Jahren, wenn sie eine ÖBB Senioren Vorteilskarte (Bahncard) besitzen eine Ermäßigung erhalten, hat man für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger die Preise um etwa 48% erhöht. Begründung durch den dafür Verantwortlichen, Herrn Kobler – da jetzt die Männer auch ab 60 Jahren einen Ermäßigungsanspruch haben, werden diese Fahrkarten erheblich teurer.
Eine Begründung die, da ja nun mehr ältere Menschen ermäßigt fahren könnten, es also einen Fahrgastzuwachs gibt, an Intelligenz und Schlüssigkeit jener Meinung entspringt, die Behörden und Kommunalpolitik seit jeher von denen haben, deren Daseinsfürsorge sie betreiben müssten – nämlich: keine!

Was Kundinnen und Kunden von dieser Sondererhöhung halten, sei hier dokumentiert. Mathissa Berger aus Salzburg  meint:

1In diesem sonnigen  österreichischen Bundesland, lange regiert von Jörg Haider, der zwar immer nur schlechte Geschäfte machte, die er sich schönredete und schönberichten ließ, war plötzlich, nach seinem Autoraserunfalltod alles ganz anders.  Österreich und vor allem seine Politikerinnen und Politiker die immer tiefer im Unschuldsvermutungssumpf verschwinden, der nicht mehr hilft, haben Probleme. Vor allem die bürgerliche ÖVP und die Freiheitlichen (die sich in Kärnten FPK - Freiheitliche Partei Kärnten nennen) kriegen immer weniger hin, sich per „Wir wissen von nix und sind unschuldig“ aus einem immer größer werdenden Parteienfinanzierungsskandal herauszureden.

1Mönchengladbacher Maaßen ungeeignet

Wenn eine Verfassung, ob nun die der Menschen oder eine auf Papier, schon so krank ist, dass sie aus den Fugen gerät, sich selbst, als jene Verfassung verliert, die eigentlich notwendig ist, um das durchzusetzen was in ihr drinsteht (zum Beispiel in Bayern im Artikel 106 der Verfassung steht: „Jeder Bewohner hat Anspruch auf eine angemessene Wohnung. Die Förderung und Bau billiger Volkswohnungen ist Aufgabe des Staates und der Gemeinden. Die Wohnung ist für jedermann eine Freistätte und unverletzlich“), dann wird es Zeit, sie, die Fassung, zu verlieren.  Im Verfassungsschutzbericht müsste dann deutlich drinstehen, dass Kapital und Politik in Bayern für das Gegenteil gesorgt hat und nun sogar hingeht und die GBW -Wohnungsgesellschaft verkauft.  Aber  um dieses Verfassungsfeindliche geht es gar nicht.

1Der Opa von Mutti hat uns ja mitteilten lassen, dass Mutti uns alles ein wenig besser erklären soll, dann würde es schon passen, das mit dem „Verstehen“. Gauckopa braucht wohl selbst einen Schluck aus der Flasche der Erkenntnis, damit er seinem Volk, das er gewählt hat aber es ihn nicht, erklärt – wie das so geht, dass man den Griechen kein Moussaka mehr gönnt, ihnen aber per Deutsch - U-Bootverkauf den Schuldenberg erhöht.

1„Fussball ist unsa Leben, denn Könich Fussball regiert die Welt“, so oderso ähnlich
sangen in vergangenen Zeiten jene Herren, die in einer Nationalmannschaft, die sich deutsche nennt und nannte,  das runde Ding getreten haben.

Mich freut es immer wieder, wenn aus linken Kreisen, die mit ihrer Denke das Runde nicht in’s Eckige bringen können, so fachlich überaus zutreffende Erkenntnisse verkündet werden, wie: „Ich versteh nix vom Fussball, aber…(es folgen acht Seiten Entbehrliches). Ob da eine Kenntnis vorliegt, wie man die Gesellschaft verändert, das frage ich lieber erst gar nicht!

1Wo ein Ziel winkt, da braucht es ja auch einen Start, wenn’s Ziel verfehlt wird, dann hilft, auch in Bayern, das Zielwasser. Dieses sorgt zwar nicht für ein besseres Ergebnis, aber es beruhigt jene Gesinnung, die man braucht um auch weiter in Bayern eine notwendige linke und antikapitalistische Arbeit zu verhindern.

Wir kennen ja noch aus WASG Zeiten die großen „Zettel-Wirtschaft-Heldentatenbuchhaltung“ mit der uns Thomas Händel auf dem Parteitag in Ludwigsburg beglückte. Fazit meiner damals ziemlich langen und ausführlichen Betrachtung zu dieser
„Kassenlage“ die am 24.4.2006 erschien, war:

1Die Schlacht ist geschlagen, die Schlachtbank weggeräumt. Die Siegerinnen und Sieger merken langsam, dass die Niederlage nicht weit entfernt auf ihre Chance wartet.
Ja, es haben sich die getroffen, die sich immer treffen. Sie sind Ausdruck der Tatsache, dass die Bewegungslosigkeit in der sich „Strömungen“ befinden, weil der Gesinnungsbeton jede
Welle verhindert, also gar nichts strömt, dies so nicht zu einem notwenigen dringenden Umbau einer  in dieser ZockerbereichertEUCHgesellschaft  sorgt.

Die Rituale waren wie immer,  die Reden des „Führungspersonals“  dem Zustand angepasst.
Ein angedrohter Alternativantrag wurde zurückgezogen, weil man einige Forderungen in den Leitantrag übernommen hat. Warum/Wieso? Dies zu erklären war nicht nötig und möglich.

1Die derzeit herrschende AUFrufinflation samt Schlussfolgerungs- und anderen Analysepapieren ( die alle, bis auf wenige Ausnahmen, Bildschirm und Papier nicht wert sind, auf dem sie verewigt wurden) geistert durch eine Partei, die sich selbst bestätigt ein gutes Programm verabschiedet zu haben und auch sonst auf der Höhe jener Zeit agiere, die sie, wie andere Parteien auch, immer weniger versteht noch verstehen will.

„Was ein Text nämlich zu allererst an Gesellschaftlichem enthält – wenn auch nicht immer unmittelbar ablesbar -; sind die Bedingungen, unter denen er entsteht“ sei hier Michael Scharang zitiert, der wahrscheinlich, bei einem derart kulturfreien Parteiprogramm kaum bei denen bekannt sein dürfte, die es eigentlich nötig hätten ihn zu lesen.

1Die Analysen, Kommentare und Forderungen von Parteiangehörigen oder parteinahen Institutionen nach den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen, genauso wie die Auseinandersetzung um die neuen Parteivorsitzenden lassen nur einen Schluss zu: DIE LINKE hat ihre Lage noch immer nicht begriffen! Natürlich, in all diesen Einlassungen (soweit sie mir bekannt sind) gibt es weniger oder mehr Wahres und Richtiges im Detail, – alles andere wäre ja auch außerhalb jeden nachvollziehbaren menschlichen Verständnisses – aber die Analysen der Ursachen des Niedergangs der Partei sind falsch, oder, sagen wir es weniger hart, zeichnen vielfach nur Nebenaspekte nach, die Hauptsache jedoch treffen sie nicht, und folgerichtig sind die aus diesen Analysen abgeleiteten  Forderungen und Vorschläge auch nicht geeignet in der Hauptsache die notwendigen Änderungen herbeizuführen. Die Kommentare unterscheiden sich in der Anzahl und der Gewichtung von Einzelaspekten, was am Ende auch zu unterschiedlichen Forderungen führt, aber eine Grundhaltung ist allen gemeinsam: Der Politikbetrieb als solcher, der Ablauf von Meinungsbildungsprozessen, die Formen von Machtübertragung und Repräsentation, die Formen von Transparenz und Partizipation, werden nicht wirklich in Frage gestellt. Mit anderen Worten: Im Grunde soll es so weitergehen wie bisher!