1Die Schlacht ist geschlagen, die Schlachtbank weggeräumt. Die Siegerinnen und Sieger merken langsam, dass die Niederlage nicht weit entfernt auf ihre Chance wartet.
Ja, es haben sich die getroffen, die sich immer treffen. Sie sind Ausdruck der Tatsache, dass die Bewegungslosigkeit in der sich „Strömungen“ befinden, weil der Gesinnungsbeton jede
Welle verhindert, also gar nichts strömt, dies so nicht zu einem notwenigen dringenden Umbau einer  in dieser ZockerbereichertEUCHgesellschaft  sorgt.

Die Rituale waren wie immer,  die Reden des „Führungspersonals“  dem Zustand angepasst.
Ein angedrohter Alternativantrag wurde zurückgezogen, weil man einige Forderungen in den Leitantrag übernommen hat. Warum/Wieso? Dies zu erklären war nicht nötig und möglich.

1Die derzeit herrschende AUFrufinflation samt Schlussfolgerungs- und anderen Analysepapieren ( die alle, bis auf wenige Ausnahmen, Bildschirm und Papier nicht wert sind, auf dem sie verewigt wurden) geistert durch eine Partei, die sich selbst bestätigt ein gutes Programm verabschiedet zu haben und auch sonst auf der Höhe jener Zeit agiere, die sie, wie andere Parteien auch, immer weniger versteht noch verstehen will.

„Was ein Text nämlich zu allererst an Gesellschaftlichem enthält – wenn auch nicht immer unmittelbar ablesbar -; sind die Bedingungen, unter denen er entsteht“ sei hier Michael Scharang zitiert, der wahrscheinlich, bei einem derart kulturfreien Parteiprogramm kaum bei denen bekannt sein dürfte, die es eigentlich nötig hätten ihn zu lesen.

1Die Analysen, Kommentare und Forderungen von Parteiangehörigen oder parteinahen Institutionen nach den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen, genauso wie die Auseinandersetzung um die neuen Parteivorsitzenden lassen nur einen Schluss zu: DIE LINKE hat ihre Lage noch immer nicht begriffen! Natürlich, in all diesen Einlassungen (soweit sie mir bekannt sind) gibt es weniger oder mehr Wahres und Richtiges im Detail, – alles andere wäre ja auch außerhalb jeden nachvollziehbaren menschlichen Verständnisses – aber die Analysen der Ursachen des Niedergangs der Partei sind falsch, oder, sagen wir es weniger hart, zeichnen vielfach nur Nebenaspekte nach, die Hauptsache jedoch treffen sie nicht, und folgerichtig sind die aus diesen Analysen abgeleiteten  Forderungen und Vorschläge auch nicht geeignet in der Hauptsache die notwendigen Änderungen herbeizuführen. Die Kommentare unterscheiden sich in der Anzahl und der Gewichtung von Einzelaspekten, was am Ende auch zu unterschiedlichen Forderungen führt, aber eine Grundhaltung ist allen gemeinsam: Der Politikbetrieb als solcher, der Ablauf von Meinungsbildungsprozessen, die Formen von Machtübertragung und Repräsentation, die Formen von Transparenz und Partizipation, werden nicht wirklich in Frage gestellt. Mit anderen Worten: Im Grunde soll es so weitergehen wie bisher!

1Im Jahre 1988 wurde in Steinerkirchen an der Traun,  im österreichischen Bundesland Österreich,   die Transport Ges.m.b.H. Spitzbart von Alois Senior & Alois Junior Spitzbart gegründet. Derzeit beschäftigt der Betrieb, glaubt man der Homepage, im Jahresdurchschnitt knapp über 30 Mitarbeiter. Man ist ein „Familienbetrieb“ und es „besteht ein sehr angenehmes Betriebsklima, welches sich auch auf die Leistungen unserer Mitarbeiter auswirkt. Jeder versucht in dieser großen Familie sein Bestes zu geben.“

1Russisches Internet-Portal Rosbalt.ru zu den Erkenntnissen des ukrainischen Genetikers Wjatscheslaw Konowalow

Wohl kaum ein Ereignis hat das Leben des Kiewer Genetik-Wissenschaftlers Professor Wjatscheslaw Konowalow so nachhaltig verändert wie die Katastrophe von Tschernobyl. Oftmals gegen den Widerstand der Behörden geht er beharrlich der Frage nach, wie die Katastrophe von Tschernobyl auf die Biosphäre wirkt und wirken wird.
Konowalow, der kurz nach Tschernobyl als Professor für Landwirtschaft nach Schitomir, einer Stadt, die unmittelbar von der Strahlung von Tschernobyl betroffen war, versetzt worden war, hatte dort als Wissenschaftler zusammen mit seinen Studenten eine Ausstellung von toten Tieren mit Mutationen zusammengestellt, die alle nach Tschernobyl geboren wurden. Auch wenn die Behörden mit dem Professor nicht zusammenarbeiteten, wurde er heimlich von zahlreichen Mitarbeitern der Partei, des KGB und der Miliz unterstützt. Leider wurde seine Ausstellung inzwischen zerstört, so dass nur noch Ausstellungsphotos im Kiewer Tschernobyl-Museum zu besichtigen sind.

1Im Jahre 2004 wurde Julia Timoschenko gefeiert, als Vorkämpferin der orangen Revolution in Kiew. Wer vorkämpft muss allerdings auch den Nachkampf mit all seinen Folgen aushalten und da beginnt jener Sack Reis, der in China umfällt, zu stinken.

Viktor Janukowitsch  der „Wahlfälscher „war für sie, die sich wie  die hl. Johanna im Kampf für Frankreich gegen Bischöfe und Engländer fühlte, der Gegner Nr. 1. Johanna endete ja auf dem Scheiterhaufen, sie, mit Blutergüssen im Gefängnis.

Eindrücke
AUSgedrückt von
Dieter Braeg

Ein Gedicht eines mehr oder weniger unbekannten Autors beginnt mit:

„Am ersten Mai, am ersten Mai,
da latsch ich rum mit der Partei.
Mein Weib senkfüßelt neben mir
und wenn ich auch mein Rheuma spür,
ich schleif die Schweißfüß über’s Pflaster
ich sing dazu, der Bourgeois haßt es,
„Brüder zur Sonne zur Freiheit,
Brüder zur Bankrettung  empor...“

Mai - Vom Kampftag zum Fetentag?

Helfen wir den Kapitalisten – schaffen wir sie ab!


Die Geschichte des 1. Mais als Arbeiterinnen-  und Arbeiterkampftag begann mit  der weltweiten  Industrialisierung. Schon in den 30er Jahren des vorletzten Jahrhunderts kam es zu Diskussionen darum, an einem Tag kollektiv die Arbeit niederzulegen.  Der Gedanke einen proletarischen Feiertag als Mittel zur Erlangung des achtstündigen Arbeitstages einzuführen, entstand zum ersten Mal in Australien. Dort beschlossen die Arbeiter im Jahre 1856 einen Tag der völligen Arbeitsruhe durchzusetzen.
Zunächst dachten die australischen Arbeiter an eine einmalige Manifestation. Da diese erste Maifeier einen so starken Eindruck auf die proletarischen Massen Australiens ausübte, entschloss man sich, diese Feier jedes Jahr zu wiederholen. Nicht lange danach und der Gedanke eines proletarischen Feiertags breitete sich von Australien weiter aus.

1Eine theatrale Erkundung

FESTIVAL ZU SOZIALER UNGERECHTIGKEIT VOM 01. BIS 06. MAI 2012 in Salzburg

Das Landestheater Salzburg hat endlich die Krise entdeckt und informiert über eine, für Salzburg völlig untypische, Veranstaltungsreiihe:

„Gegen Ungerechtigkeit, für mehr Freiheit, für eine bessere Zukunft! Eine Protestwelle rollt um die Welt: In Nordafrika kämpfen die Menschen blutig gegen Diktaturen. In den USA prangert „Occupy Wall Street“ das ungerechte Wirtschaftssystem an, doch gleichzeitig finden sich auf Transparenten rassistische Parolen und antisemitische Verschwörungstheorien: Es fehlt an klarer Abgrenzung, klaren Positionen. In Spanien demonstrieren Studenten und junge Menschen ohne Perspektive. In Deutschland provoziert der Neubau eines Bahnhofs erbitterte Straßenschlachten mit der Polizei. Ist das alles der Anfang vom Ende, der Beginn einer neuen Zeit oder bloß ein Strohfeuer? Finden wir es heraus! Es wird Zeit, dass die Welle nach Salzburg schwappt. Deswegen sagen wir ab dem 1. Mai, dem Tag der Arbeit: Occupy Salzburg!

Gegen Ungerechtigkeit, für mehr Freiheit, für eine bessere Zukunft! Es wird Zeit, dass die weltweite Protestwelle nach Salzburg schwappt. Deswegen sagen wir( das Landestheater Salzburg) ab dem 1. Mai:

Occupy

Salzburg!

1Für Ende März hatte die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten im Land ob der Enns einen Streik gegen Lohnkürzungen angekündigt. Doch einen Tag davor wurde der Streik gestoppt. Die KollegInnen sind wütend und frustriert. Die Chronologie eines Verrats – und die notwendigen Schlussfolgerungen.

Ende September 2011 hatte der Landtag in Oberösterreich einen folgenschweren Beschluss getroffen: der nächste Gehaltsabschluss für die Landesbediensteten sollte auf jeden Fall einen Prozentpunkt unter dem bundesweiten Abschluss bleiben. Allein das hätte auf Lebenszeit für die KollegInnen bereits tausende Euro Gehaltseinbuße bedeutet. Eine Gemeindemitarbeiterin etwa, die 2.000 Euro brutto verdient, hätte laut ÖGB bei einem angenommen Bundesabschluss von 3,5 Prozent im ersten Jahr knapp 200 Euro verloren, in zehn Jahren knapp 2.000 Euro.