Salzburger Sommernacht

Hoch droben matt glimmernder Sternenschein
In den Kastanien knattert der Wind.
Nun streicht er sachte zum Fenster herein
Und feinstaubt meine Wange ganz lind.

Süßschmachtende Düfte wogen weich
Herüber vom Mönchsberghang;
Doch meine Seele alkoholvoll und reich
Sehnt sich nach Jedermannklang

Die Salzburger Sommernacht,
Zieht jauchzend den Sternen zu
Und in einem Rathauszimmerlein
Bringt man die freie Kultur zur Ruh.