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Mönchengladbachkultur 2007 | Drucken |

Die Sanierung des Abteibergmuseums liegt im Zeitplan und die Museumschefin Susanne Tietz freut sich, dass  am 4. November die Wiedereröffnung des Museums geplant ist.

von Dieter Braeg

OB Bude und Presseamts Speen

Bald ist der OB Norbert Bude nicht mehr „Ersatzdezernent“ für Bildung, Kultur  und Sport, trotzdem sorgte er mit der Broschüre (Auflage 160 Stück)  über die Arbeit der städtischen Kultureinrichtungen und ihre Ziele im Jahre 2007 bei der CDU Mehrheitsfraktion im Kulturausschuss für Unmut. Hatte der OB doch, noch vor der Kulturausschussitzung,  der Presse die Ziele der Mönchengladbacher Kulturinstitute für das Jahr 2007,  präsentiert.

Leiter Kulturbüro Dr. Hoeps und Museumsleiterin

Ein Großereignis gibt es am 3. November mit der 2. Mönchengladbacher Kulturnacht  und der Kulturbürochef Dr. Thomas Hoeps wartet auf Programmvorschläge und Veranstalter ( ) um den nicht grade umwerfenden Erfolg (160 Programmangeboten 39 Orten mit insgesamt nur 3500 BesucherInnen) aus dem Jahr 2005,  im Jahre 2007 mit größerem Publikumszuspruch erfolgreicher zu gestalten. Die Sanierung des Abteibergmuseums liegt im Zeitplan und die Museumschefin Susanne Tietz freut sich, dass  am 4. November die Wiedereröffnung des Museums geplant ist. Das die hohen Brandschutzsanierungkosten für das Theater der Stadt Probleme bereiten,  war zu erwarten. Es ist zu hoffen, dass niemand  im Kulturausschuss auf die Idee kommt, dies zum Anlass zu nehmen das Kulturangebot dieser Stadt, das in keinem Falle als üppig zu bezeichnen ist, sondern sogar hinter dem Begriff „Kulturgrundversorgung“ zurück bleibt, noch weiter zu kürzen. Die Musikschule, so ihr Leiter Frank Füser, wird die Grundausbildung modernisieren und man plant, vor Ort mit den Schulen zusammen zu arbeiten.

Musikschulleiter Frank Füser     Kulturbroschüre die den Unmut der CDU erregte

Natürlich kann man sich vom 31. Mai bis 3. Juni auf die Ensemblia 2007 freuen und der Erfolg  des Festivals „Jazz in der Kirche“  soll ach im Jahre 2007 stattfinden. Am 23. Juni feiert man den  25. Geburtstag des Abteibergmuseums im Skulpturengarten. Dr. Hütter, der Mann der  ohne Skrupel das Stadttheater auf der Hindenburgstraße beerdigte, sollte, anstatt über die Terminplanung zu mosern (der Termin von Nachtaktiv und Museumsneueröffnung sei nicht glücklich gewählt) lieber dafür sorgen, dass das Museum für den Neuankauf von Kunstwerken mehr Geld bekommt. Beim Stadtarchiv und in der Stadtbibliothek will man enger mit den Schulen zusammenarbeiten. Im Vordergrund allerdings steht, laut OB Bude das Theaterproblem: „Wir haben eine riesige Aufgabe zu stemmen; wir haben die Situation, dass wir den Theatervertrag erfüllen und für ein spielfertiges Haus sorgen müssen.“  Dem wäre noch hinzuzufügen, dass es auf Dauer unerträglich ist, dass in dieser Stadt die Literatur viel zu kurz kommt. Musik und bildende Kunst sind im Normalmaß vorhanden. Es reicht nicht aus, da die „literarische“ Verantwortung auf die städtische Bibliothek abzuwälzen. Statt des Auftritts eines abgewirtschafteten Perestroika Erfinders bei 20 € Eintritt, sollte man ein hochkarätiges Leseprogramm entwickeln und dazu eine entsprechende Literaturförderung, damit die Sprache der Kulturlandschaft Niederrhein nicht in Vergessenheit gerät.

 
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Alt und Neu

Ist ein Mindestlohn „existenzsichernd“ oder „einheitlich“?

Michael Wendl

Eine kleine Lektion in Sachen Marxscher Lohntheorie; angeregt durch eine Forderung der Antikapitalistischen Linken Bayern („So dürfe auch die Marxsche Analyse in der LINKEN nicht zu kurz kommen“) auf der Website der AKL Bayern vom 5.3.2010.
„Ungeheuerlich, dieser Unsinn über den Mindestlohn“ tönt Mario Simeunovic. Damit meint er meine Forderung nach einem regional und zwar nach den Lebenshaltungskosten gestaffelten Mindestlohn.
Gehen wir schrittweise vor. Erste Frage: Was wird mit dem Lohn bezahlt? Die verausgabte Arbeit, wie es die bekannte Formel vom gleichen Lohn für gleiche Arbeit nahelegt oder  das zur Verfügung stellen der Arbeitskraft?
In der Marxschen Theorie wird diese Frage eindeutig beantwortet: „Da der Wert der Arbeit nur ein irrationeller Ausdruck für den  Wert der Arbeitskraft, ergibt sich von selbst, dass der Wert der Arbeit stets kleiner sein muß als ihr Wertprodukt, denn der Kapitalist läßt die Arbeitskraft stets länger funktionieren, als es zur Reproduktion ihres eignen Werts nötig ist.“ (MEW 23/561)

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Samstag, 04. September 2010
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Ich will nie ins Altersheim!

Wenn ich einmal in später Zukunft alt und klapprig bin, werde ich bestimmt  nicht ins Altersheim gehen, sondern auf ein Kreuzfahrtschiff.

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