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Warnstreik der KITA Mitarbeiterinnen

Ver.di

Auf der Harmoniestraße in Rheydt protestierten die ErzieherInnen der Kindertagesstätten von Mönchengladbach und da war nicht nur der Slogan;
„Für Kitaqualität tut ihr nix
mit 40 Stunden seid ihr fix!“
zu hören.  Das Märchen der Arbeitgeber im öffentlichen Dienst,  man habe 5% angeboten, glaubt von diesen vor allem kämpferischen Frauen, die sich da im Zentrum von Rheydt zu einem Warnstreik trafen, niemand. Obwohl man ja gerne den Kindern sonst Märchen erzählt. Auch das gehört zu einer guten frühkindlichen Bildung. Hier gab es keines. Knallhart wollen die öffentlichen Arbeitgeber weiterhin Personal kürzen und mit einer längeren Arbeitszeit dafür sorgen, dass die hohe Qualität der Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher mit einem Trinkgeld entlohnt wird.
8% müssen her, das war einhellige Meinung und keine Sekunde Arbeitszeitverlängerung.
Wird die Arbeitszeit von 38,5 Stunden auf 40 Stunden erhöht, so entspricht das einem Einkommensverlust von 3,75% beim Stundenentgelt.

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Bei Sonntagsreden der Politikerinnen und Politiker  wird gerne gefordert, gerade im Bereich der frühkindlichen Bildung etwas zu tun. In einigen kurzen Ansprachen wurde auch daran erinnert wie die Abgeordneten des Bundestages, per eigenem Handheben ihre Bezüge um mehr als 9% erhöht hatten,  um nun Sparparolen auszugeben.  Arbeitsbedingungen bei denen kaum noch unbefristete Einstellungen erfolgen und dazu immer neue durch Gesetzgebung geforderte Belastung sind nicht hinzunehmen. In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit kann es nicht angehen, dass man per Arbeitszeitverlängerung jeden 27. Arbeitsplatz von Erzieherinnen und Erziehern zerstört. Das ist keine Fürsorgepflicht gegenüber den Kindern und den Beschäftigten.

Ver.di

Es muss Schluss sein mit den unseriösen Ausflüchten, der bisher drei geführten Verhandlungsrunden – es sei kein Geld da, die Konjunktur wäre gefährdet. Unseriöse Ausflüchte wie immer. Also müssen folgenden Forderungen endlich ernsthaft verhandelt und realisiert werden:

Acht Prozent mehr Geld – mindestens 200.-- € !
Übernahme aller Auszubildenden, Ost-West Angleichung zum 1.1.2008. Erhöhung des Ausbildungsentgeltes um 120.-- € !

Ver.diEs scheint, als würde es diesmal im öffentlichen Dienst nicht glimpflich abgehen. Die Lokführer haben mit ihrem Kampf gezeigt, das es reicht. In diesem Land haben die abhängig beschäftigten keine Steuerfluchtkonten in Lichtenstein. Sie können nur ihre Arbeitskraft verkaufen und dafür muss eine gerechte Bezahlung erfolgen und nicht Hungerbezüge angeboten werden, samt der Androhung von Arbeitsplatzverlust.

Dieter Braeg

 
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Alt und Neu

IG Metall fördert per Unvereinbarkeitsbeschluss Berufsverbote

unvereinbarkeit-ig-metall.jpg Die IG Metall hat angeblich  450 000 Menschen gefragt, was für sie zu einem Guten Leben gehört. Die Menschen haben geantwortet und herausgekommen sind fünf Aussagen,  diese Antworten  will die IG Metall jetzt der Politik mitteilen.

Diese GuteLebenDefinition ist eine ganz neue Erfindung mit der man als Gewerkschaft auch weiterhin dafür sorgen kann, dass, wie bisher, die Realeinkommen der Abhängig Beschäftigten weiter sinken, damit die Profite und das große Mundwerk des Herrn Westerwelle weiter wächst. Gutes Leben ist auch, wenn man bis zum  unteren Mundrand in der Scheiße steckt,  der Wunsch: “Nur keine Wellen!“ So eine Gewerkschaftspolitik ist schon lange keine Sozialpartnerschaft mehr, sondern  Profitmaxinierungsunterstützung.

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Samstag, 04. September 2010
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Ich will nie ins Altersheim!

Wenn ich einmal in später Zukunft alt und klapprig bin, werde ich bestimmt  nicht ins Altersheim gehen, sondern auf ein Kreuzfahrtschiff.

An Euch !

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K L I C K auf die Totenkopfohren

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Wieder ist ein Jahr vergangen und dann wandern alle Beiträge des vergangenen Jahres in’s Archiv. 

Artikel für das Jahr 2007

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