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BAD BANK in Düsseldorf wird per Zensur stillgelegt | Drucken |

badbankzensiert.jpg In Düsseldorf, Ackerstr.41, Eisenbahnbrücke  hat der Künstler Klaus Klinger im April 2009 unter Mithilfe von Marq Eichberger und  Marc Hennig die erste Kapitalspielbank, eine Bad Bank,  „eröffnet“. Am Bankschalter agiert das Kapital und teil KundinKunde mit –
Wenn man als Steuerzahler nicht freiwillig in Wertpapiere investiert, gibt es die Bankselbstbedienung a la Schlips&Kragengier.

Wenn man den Steuerzahler nicht genügend ausnimmt mit faulen Wertpapieren dann  geht’s den Kunden direkt an den Kragen. So passt das neue Projekt des Künstlers Klaus Klinger von Farbfieber auf der Ackerstr. 41 in Düsseldorf,  in die derzeitige Wirtschaftsordnungslandschaft und es ist auch von den Bahngleisen aus, kurz vor dem Hauptbahnhof Düsseldorf, zu besichtigen. Dieses Kunstwerk samt Standplatz wurde finanziert und zur Verfügung gestellt von dem Eisenbahner-Bauverein eG Düsseldorf.
Alle die eine Bad Bank betreiben oder verursacht haben, die kommen nicht so, wie die „vergifteten Werte“ in das BadBankgefängnis. Die spazieren frech durch die private und öffentlich rechtliche Landschaft und lallen dort herum, zum Wohle des Kapitals und der es vertretenden Parteien.

badbank2.jpgDas das Kapital und seine Helferinnen und Helfer so rasch vorgeführt werden, das stört natürlich das „vertrauensvolle“ Zusammenleben.  Da Zensur bekanntlich nur dann nicht stattfindet,  wenn die freiheitlich demokratische Grundordnung vom Kapital unterwandert wird, hat man diese feine Bad Bank zensiert. Das Kapital scheint auch dort, wo man mit dem Pinsel und nicht mit Hammer und Sichel agiert sehr empfindlich. Klaus Klinger der Künstler und „Gründer“ dieser Bad Bank in Düsseldorf vom Verein Farbfieber meint dazu: „Keine Ahnung wer das war. Es waren keine Sprayer, es sieht eher so aus, wie von einer Malerfirma gemacht.“

Da hat jemand die BAD BANK  „gemobbt“ und ist hingegangen und hat ganz exakt das Fenster abgeklebt, grau gestrichen und den Inhalt eliminiert. Ganz fachmännisch, wie von einer Malerfirma gemacht. Der Hauseigentümer, die Eisenbahner Wohnungsbaugesellschaft empfindet das ebenfalls als große Schweinerei. Mensch fragt sich da, wer könnte gegen das Bild sein, vielleicht ein Banker?
Der Künstler und seine Helfer: „Wir haben die Aktion als Zensur gekennzeichnet und versuchen heraus zu finden, wer das war. Wir werden eine Strafanzeige stellen, die Presse informieren und natürlich das Bild in den nächsten Tagen zu restaurieren versuchen, was leider viel Arbeit ist.“

 
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